
Business Continuity Management – Methodik zur systematischen Verbesserung der organisationalen Resilienz in einer volatilen Arbeitswelt
LEISTUNG & ENTGELT – Arbeits- und Betriebsorganisation kompakt | Nr. 3 | September 2021
Existenzsicherung durch resilienten Umgang mit Krisen und Schadensereignissen – ein Thema, das zunehmende Bedeutung für Unternehmen erhält. Aber wie lässt sich die Resilienz in Betrieben sinnvoll und anforderungsgerecht verbessern? Die Vielfalt möglicher Gefahren für den Erfolg und Fortbestand von Betrieben erfordert ein methodisches Vorgehen. Ein Ansatz hierzu ist die Realisierung eines betrieblichen Kontinuitätsmanagements (engl. Business Continuity Management).
Bei einem betrieblichen Kontinuitätsmanagement geht es darum, die Kontinuität und den Fortbestand von Unternehmen und dessen Geschäftstätigkeit durch Planung, Steuerung und Gestaltung einer störungs- und krisenfesten Organisation sicherzustellen. Wie dies in Unternehmen konkret gestaltet und umgesetzt werden kann, wird in der Ausgabe September 2021 der Zeitschrift Leistung & Entgelt mit dem Titel: „Business Continuity Management – Methodik zur systematischen Verbesserung der organisationalen Resilienz in einer volatilen Arbeitswelt“ beschrieben. Die Ausgabe vermittelt praxisorientiert die Grundlagen sowie eine systematische Vorgehensweise zur Einführung, Gestaltung und Verbesserung der betrieblichen Resilienz gegenüber Krisen- und Schadensereignissen.
Inhalt
1 Grundlagen des Business Continuity Managements
1.1 Notwendigkeit und Ansätze betrieblicher Resilienz
1.2 Definition und Abgrenzung von Business Continuity Management
1.3 Ziele, Nutzen und Hemmnisse von Business Continuity Management
1.4 BCM-Methodik – Erfolgsbausteine und Vorgehensweise
2 Risikomanagement – Bewältigung von Risiken
2.1 Identifizierung von Risiken
2.2 Analyse von Risiken
2.3 Bewertung von Risiken
2.4 Bewältigung von Risiken
3 Krisenmanagement – Reaktion auf Schadensereignisse
3.1 Erfolgsfaktoren für ein effektives und effizientes Krisenmanagement
3.2 Phasenplan des Krisen- und Sanierungsmanagements
3.3 Notfallreaktion
3.4 Krisenstab und Krisenorganisation
3.5 Lagebild
3.6 Sicherung (Personen, Sachwerte, Organisation und Liquidität)
4 Sanierungsmanagement – Wiederherstellung Betriebserfolg
4.1 Technische Sanierung
4.2 Betriebswirtschaftliche Sanierung
4.3 Wiederanlaufpläne
5 Digitale BCM-Werkzeuge und der Faktor Mensch
6 Literatur- und Quellenverzeichnis

Kurztext
Business Continuity Management (BCM) beschreibt die aktive Planung, Steuerung und Sicherung des langfristigen Fortbestands und Erfolgs eines Unternehmens durch die Realisierung organisationaler Resilienz gegen geschäftsschädliche Ereignisse. Um die Vielfältigkeit und Komplexität von Veränderungen und Gefahren in der volatilen Arbeitswelt der Zukunft zu beherrschen, ist ein strukturiertes und an die betriebsspezifischen Rahmenbedingungen angepasstes BCM erforderlich. BCM beinhaltet eine konkrete Planung und Steuerung von Aktivitäten als Reaktion auf Notfälle, Schadens- und Krisenereignisse sowie Aktivitäten zur Wiederherstellung der Betriebstätigkeit nach solchen. Im BCM wird ein wertorientiertes Risikomanagement um ein Krisen- und Sanierungsmanagement erweitert und operationalisiert.
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