Arbeitsaufgaben im Wandel

Untersuchung von Veränderungen im Projekt AWA

Die Digitalisierung verändert Arbeitsaufgaben und -abläufe — ganz konkret durch neue Hilfsmittel, wie Datenbrillen oder Assistenzsysteme, aber auch prozessübergreifend, beispielsweise durch die Einführung neuer IT-Systeme und Datenstandards. Im Rahmen des Projekts »AWA — Arbeitsaufgaben im Wandel« sollen diese Veränderungen herausgestellt und ihre Auswirkungen auf die erforderlichen Kompetenzen sowie die Anforderungs- und Belastungsmerkmale untersucht werden.

Basis hierfür bilden die Technologiekarten des ifaa, in denen ausgewählte Technologien und ihre betriebliche Anwendung kurz und prägnant dargestellt werden. Das Ziel ist es, mittels leitfadengestützter Experteninterviews konkrete Anwendungsbeispiele aus der Industrie zu erheben, die anschließend den genannten Technologiekarten zugeordnet werden. Das Ergebnis stellt eine Sammlung von konkret beschriebenen Industrie 4.0-Anwendungsbeispielen dar, mit Angaben zu den folgenden Fragestellungen:

  • Welche Tätigkeiten entfallen und welche kommen neu hinzu? Passen die Aufgabenbeschreibungen noch?
  • Welche Anforderungen stellt die Aufgabe an den Beschäftigten?
  • Haben sich Belastungsfaktoren verändert?
  • Wie verändern sich die Kompetenzen der Beschäfigten?
  • Warum mitmachen?

    Die Ergebnisse der erhobenen Anwendungsbeispiele werden dem Teilnehmerkreis exklusiv zur Verfügung gestellt. Sie zeigen, welche Erfahrungen andere Unternehmen bei der Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen gemacht haben, wie sich die Einführung auf die Tätigkeiten ausgewirkt hat und geben Hinweise zur erfolgreichen Ausgestaltung. Lernen Sie von den Erfahrungen anderer!

  • Wer kann mitmachen?

    Alle Unternehmen, die in (Pilot-)Bereichen digitale Hilfsmittel nutzen und Interesse an einer Evaluierung ihrer bisherigen Aktivitäten haben, können am Projekt teilnehmen. Die Unternehmensgröße ist dabei nicht relevant. Interviewpartner sollten die Projektverantwortlichen und ggf. Stellenplatzinhaber sein. Die Fragen lassen wir Ihnen gerne im Vorfeld zukommen.

  • Der Prozess

    Die Erhebung der Anwendungsfälle erfolgt durch ein ca. einstündiges Interview — idealerweise verbunden mit einer Besichtigung des entsprechenden Arbeitsbereichs.

    Das Projekt hat im Sommer 2019 mit der Durchführung der ersten Interviews gestartet und soll auch im Jahr 2020 fortgeführt werden. Neue Anwendungsbeispiele werden sukzessive ergänzt.

  • Aktuell gesucht wird:

    Anwendungsbeispiel für den 3D-Scan

  • Jetzt neu in der Datenbank:

    Anwendungsbeispiel zum Einsatz von Smart Watches in der Fertigung

  • Aktuell gesucht wird:

    Anwendungsbeispiel zum Einsatz künstlicher Intelligenz und lernender Systeme

  • Jetzt neu in der Datenbank:

    Anwendungsbeispiel für den Einsatz der 3D-Druck-Technologie

  • Aktuell gesucht wird:

    Anwendungsbeispiel für den Einsatz von Exoskeletten

  • Jetzt neu in der Datenbank:

    Anwendungsbeispiel für Mensch-Roboter-Kollaboration

Hier geht's zu den Anwendungsbeispielen (geschützter Bereich).

Ihre Ansprechpartner

Amelia Koczy M. Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 211 542263-12
Telefax: +49 211 542263-37

Dr. phil.
Catharina Stahn

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 211 542263-31
Telefax: +49 211 542263-37

Dipl.-Arb.-Wiss.
Veit Hartmann M. A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 211 542263-27
Telefax: +49 211 542263-37