
Künstliches neuronales Netz
ifaa-Lexikon
Ein künstliches neuronales Netz (KNN) ist ein Computermodell, das die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und seiner Nervenzellen abstrakt nachbildet. Es bildet die technologische Grundlage für das tiefe Lernen (Deep Learning), einem spezialisierten Bereich des maschinellen Lernens.
KNNs sind aus mehreren Schichten von Knoten aufgebaut, die künstliche Neuronen repräsentieren. Informationen gelangen über Eingabeneuronen in das Netz und durchlaufen dann eine oder mehrere versteckte Schichten, bevor sie an den Ausgabeneuronen verarbeitet werden. Jede Verbindung zwischen diesen Neuronen besitzt eine numerische Gewichtung und einen Schwellenwert.
Im Trainingsprozess werden diese Gewichtungen und Schwellenwerte automatisch angepasst. Das KNN lernt dabei, indem es aus Beispieldaten komplexe Muster und Zusammenhänge erkennt, um die Abweichungen zwischen seinen berechneten und den gewünschten Ergebnissen zu minimieren. Die „Tiefe“ des Netzes, also die hohe Anzahl von Schichten, ermöglicht es, sehr komplexe Muster abzubilden und immer abstraktere Repräsentationen der Daten zu erstellen.
KNNs finden breite Anwendung in modernen KI-Systemen für Aufgaben wie Mustererkennung, Data Mining, Regressionsanalysen, Clustering, Klassifikationen, Object Detection etc. Sie sind zudem in der Lage, ihre Wissensbasis im laufenden Betrieb kontinuierlich zu erweitern und ihre vorab trainierten Modelle zu verbessern.
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