
KI-Kompetenz im Unternehmen fördern – Artikel 4 des EU AI Act nach dem KI-Omnibus
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Der ifaa-Faktencheck erläutert die Anforderungen des EU AI Act an die Förderung von KI-Kompetenz. Er beschreibt Rechtsgrundlagen, Zielgruppen, Kompetenzanforderungen, Praxisbeispiele für Microsoft Copilot und KI-gestützte Produktionsplanung sowie Maßnahmen zur Qualifizierung, Qualitätssicherung und Verstetigung von KI-Kompetenzen im Unternehmen.
Artikel 4 (1) der KI-Verordnung im Wortlaut
Wer wird in die Pflicht genommen?
Was bedeutet KI-Kompetenz?
Wie kann KI-Kompetenz gefördert werden?
Warum Unternehmen von KI-Kompetenzen profitieren
Leitfaden und Praxisbeispiele
Weitere Informationen

KI-Kompetenz kompakt erklärt
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Was ist KI-Kompetenz im Unternehmen?
KI-Kompetenz umfasst die Fähigkeiten, Kenntnisse und das Verständnis, die erforderlich sind, um KI-Systeme sachkundig, sicher und verantwortungsvoll einzusetzen. Dazu gehören theoretisches Wissen über Funktionsweisen und Risiken, praktische Anwendungsfähigkeiten sowie je nach Aufgabe technische Kompetenzen.
Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln, bereitstellen oder einsetzen, müssen geeignete Maßnahmen zur Förderung dieser Kompetenzen unterstützen. Die Anforderungen orientieren sich dabei am eingesetzten KI-System, dessen Risikoklasse, dem Nutzungskontext und den jeweiligen Aufgaben der Beschäftigten. Ziel ist ein rechtskonformer, sicherer und produktiver Einsatz von KI im Unternehmen.
Wie gelingt der Aufbau von KI-Kompetenz?
Der ifaa-Faktencheck empfiehlt einen strukturierten Vorgehensansatz zur Entwicklung von KI-Kompetenz im Unternehmen. Dieser orientiert sich an den Anforderungen des EU AI Act und berücksichtigt unterschiedliche Rollen, Systeme und Risikoklassen.
Empfohlene Schritte:
- Übersicht aller eingesetzten oder geplanten KI-Systeme erstellen.
- Risikoklassen und potenzielle Risiken dokumentieren.
- Zielgruppen und vorhandene Kompetenzen identifizieren.
- Erforderliche Kenntnisse zur Risiko- und Schadensprävention festlegen.
- Kompetenzen für den sachkundigen Einsatz definieren.
- Schulungen, Leitlinien, Communities und Praxishilfen bereitstellen.
- Qualitätssicherung und kontinuierliche Weiterentwicklung etablieren.
Besonders wirksam sind Maßnahmen, die auf konkrete Anwendungen, Zielgruppen und betriebliche Anforderungen abgestimmt werden. Der ifaa-Faktencheck zeigt dies anhand von Praxisbeispielen für Microsoft Copilot in der Wissensarbeit sowie KI-gestützte Produktionsplanungssysteme.
Häufige Fragen zur KI-Kompetenz
Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen nicht dazu, bestimmte Kompetenzniveaus nachzuweisen. Gefordert wird vielmehr die Unterstützung beim Aufbau der erforderlichen KI-Kompetenzen. Die Antworten liefern einen kompakten Überblick zu den wichtigsten Fragestellungen.
- Wer muss KI-Kompetenz fördern?
Unternehmen, die KI-Systeme betreiben oder bereitstellen, müssen geeignete Maßnahmen zum Kompetenzaufbau unterstützen.
- Bedeutet Artikel 4 eine Schulungspflicht?
Nein, gefordert sind angemessene Unterstützungsmaßnahmen, nicht zwingend formale Schulungen oder Zertifizierungen.
- Welche Inhalte sollten vermittelt werden?
Vermittelt werden sollten Grundlagenwissen, Anwendungsfähigkeiten sowie Kenntnisse zu Risiken, Datenschutz und Compliance.
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