Projekt autoWert Keyvisual

Forschungsprojekt autoWert

Ermittlung von Gestaltungs­potenzialen autonomer Systeme für eine wett­bewerbs- und zukunfts­fähige industrielle Wert­schöpfung angesichts des Fachkräfte­mangels

Der anhaltende Fachkräfte­mangel stellt insbesondere das produzierende Gewerbe vor große Heraus­forderungen. In dem Verbund­projekt autoWert erforschen und bewerten wir die Potenziale aktueller und zukünftiger Automa­tisierungs­lösungen zur Bewältigung von Fach­kräfte­engpässen in der industriellen Wert­schöpfung. Gemeinsam mit einem Expert:innengremium ermitteln wir inter­disziplinäre Gestaltungs­ansätze und entwickeln neuartige Thesen zum Handlungs- und Forschungs­bedarf – mit einem klaren Fokus auf unter­nehmerische Bedarfe und vielseitige Verwertungs­möglich­keiten für Forschung und Praxis.

Laufzeit: November 2025 bis Oktober 2026

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Aktuelles

Projekt autoWert mit zwei Artikeln in der aktuellen Ausgabe der Werkwandel, der digitalen Zeitschrift für angewandte Arbeitswissenschaft.

Im Artikel „Wenn Fachkräfte fehlen, rückt Produktivität in den Fokus. Voruntersuchung autoWert gibt Impulse für Forschung und Praxis“ stellen die Projektmitarbeitenden Nicole Ottersböck, Tim Jeske und Sebastian Terstegen das Projekt in aller Kürze vor und berichten über erste Zwischenergebnisse ihrer wissenschaftlichen Untersuchung.

Im Zukunftsgespräch „Automatisierung scheitert nicht an Robotern, sondern an der Programmierung“ sprach Sebastian Terstegen mit Erik May, dem Mitgründer und Geschäftsführer von byte robotics, über Bedarfe der Unternehmen, wirtschaftliche Potenziale, strukturelle Hemmnisse und die Zukunft der Industrieautomatisierung.

Mehr in der Werkwandel Ausgabe 2/2026

autoWert Artikel Werkwandel 2-26
  • Projekt autoWert Motivation
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  • Motivation

    Der anhaltende Fachkräfte­mangel stellt insbesondere das produzierende Gewerbe vor große Heraus­forderungen. Neben Maßnahmen zur Erhöhung des Fachkräfte­angebots rücken Automatisierung durch Robotik und Digitalisierung zur Sicherung der industriellen Wert­schöpfung in den Fokus. Umsetzungs­hürden bestehen dabei vor allem hinsichtlich der Sicherheit, Akzeptanz und Regulierung autonomer Systeme.

  • Ziele und Vorgehen

    Zum Abbau dieser Hürden erforscht und bewertet das Projekt autoWert die Potenziale aktueller und zukünftiger Automatisierungs­lösungen zur Bewältigung von Fach­kräfte­engpässen in der industriellen Wert­schöpfung. Hierfür werden unternehmerische Bedarfe und technologische Potentiale autonomer Systeme auf Grundlage eines Top-Down- und Bottom-Up-Ansatzes umfassend analysiert. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit fach­über­greifenden Expert:innen validiert und abschließend Thesen und Gestaltungs­ansätze zur Zukunft der Wert­schöpfung herausgearbeitet. Ein inter­disziplinärer Beirat gewährleistet, dass die für die Wert­schöpfung relevanten Einfluss­faktoren, identifiziert und berück­sichtigt werden. Dieser Ansatz ermöglicht eine ganzheitliche Erfassung technologischer Potenziale und arbeits­gestalterische Anforderungen.

  • Innovationen und Perspektiven

    autoWert liefert konkrete Impulse für die Umsetzung einer zukunfts­fähigen industriellen Wert­schöpfung. Inter­disziplinäre Gestaltungs­ansätze werden gemeinsam mit einem Expert:innen­gremium ermittelt. Die Besonder­heit liegt in der integrativen Betrachtung unter­schiedlicher Perspektiven, wodurch ein umfassendes Gesamt­bild entsteht. Durch die enge Zusammen­arbeit dreier spezialisierter Institute und deren Netzwerke entstehen neuartige Thesen zum Handlungs- und Forschungs­bedarf sowie vielseitige Verwertungs­möglichkeiten für Forschung und Praxis.

Verbundpartner

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Sprechen Sie uns an!

Sebastian Terstegen Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachbereich Unternehmensexzellenz ifaa

Dipl.-Ing.
Sebastian Terstegen

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 211 542263-42

Tim Jeske Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachbereich Unternehmensexzellenz ifaa

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing.
Tim Jeske

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 211 542263-17

Nicole Ottersböck Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Arbeits- und Leistungsfähigkeit ifaa

Dipl.-Soz. Wiss.
Nicole Ottersböck

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 211 542263-25

Förderhinweise

Dieses Forschungs- und Entwicklungs­projekt wird durch das Bundes­ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienst­leistung und Arbeit“ (Förderkennzeichen: 02J24B000) gefördert und vom Projekt­träger Karls­ruhe (PTKA) betreut. Die Verant­wortung für den Inhalt dieser Veröffent­lichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

Logo BMFTR Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Publikationen

  • Ottersböck N, Terstegen S, Jeske T (2026) Wenn Fachkräfte fehlen, rückt Produktivität in den Fokus - Voruntersuchung autoWert gibt Impulse für Forschung und Praxis. WERKWANDEL (2):47-48

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    Abstract

    Der demografische Wandel verändert die Arbeitswelt. Mit dem schrittweisen Ausscheiden der Babyboomer-Generation sinkt das Erwerbspersonenpotenzial — besonders in industriellen Kernbranchen. Schon heute berichten viele Unternehmen von Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit durch fehlende Arbeits- und
    Fachkräfte. Da sich das Arbeitskräfteangebot nur begrenzt erweitern lässt, gewinnt die produktivitätsorientierte Gestaltung von Arbeitssystemen an Bedeutung.

    Zuordnung der Publikation: Tim Jeske, Nicole Ottersböck, Sebastian Terstegen, autoWert, Produktivität, Produktivitätsmanagement, Fachkräftemangel, Fachkräftesicherung
  • Terstegen S (2026) Automatisierung scheitert nicht an Robotern, sondern an der Programmierung. Interview mit Erik May, Mitgründer & Geschäftsführer von byte robotics, über Bedarfe der Unternehmen, wirtschaftliche Potenziale, strukturelle Hemmnisse und die Zukunft der Industrieautomatisierung. WERKWANDEL (2):49–52

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    Abstract

    Industrie­roboter sind längst ausgereifte Hoch­technologie – und dennoch bleiben ihre Potenziale in vielen Unter­nehmen ungenutzt. Der Grund liegt weniger in der Hardware als in komplexen, zeit- und kosten­intensiven Programmier­prozessen, fehlenden digitalen Grund­lagen und geschlos­senen System­land­schaften. Im Interview schildert Erik May, Gründer und Geschäfts­führer der byte robotics GmbH, warum gerade kleine und mittlere Unter­nehmen vor großen Hürden stehen, welche Chancen automa­tisierte Programm­erzeugung eröffnet und weshalb offene Schnitt­stellen, neue Planungs­logiken und veränderte Rahmen­bedingungen entscheidend für die Zukunft der Automa­tisierung sind. Mit May sprach Sebastian Terstegen vom ifaa.

    Zuordnung der Publikation: Sebastian Terstegen, Digitalisierung / Industrie 4.0, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, autoWert, Robotik