
Learn²Lean – ifaa-Planspiel Produktion
Prozessverbesserung spielerisch erlernen
Planspiele – Verbesserungsmethoden kennenlernen und anwenden
Im ifaa-Planspiel werden Produktionsprozesse abstrahiert und mit Lego®-Bausteinen simuliert. Dabei wird die komplette Wertschöpfungskette abgebildet: von der Versorgung mit Rohmaterial durch Lieferanten bis zur Auslieferung der Endprodukte an den Kunden. In den jeweiligen Spielvarianten gibt es unterschiedliche Zielsetzungen und Lerneffekte. Es werden verschiedene Schwerpunkte betrachtet, um die Teilnehmenden für folgende Zusammenhänge zu sensibilisieren:
Inhalte:
- Bedeutung von Vision und Strategie sowie deren Bezug zu den Grundprinzipien der schlanken Produktion und ihrer kontinuierlichen Verbesserung
- Nutzen verschwendungsarmer, standardisierter Prozesse durch Anwendung von bspw. 5S, 7 Arten der Verschwendung, Visualisierung und Standardisierung etc.
- Bedeutung eines Ganzheitlichen Produktionssystems (wertstromorientierte Produktion)
- Auswirkungen von Entscheidungen indirekter Bereiche auf die Produktion
- Abstimmung der Ziele physischer Produktionsprozesse (bspw. Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit) und betriebswirtschaftlicher Kennzahlen (bspw. niedrige Bestandsbewertungen und hohe Eigenkapitalrentabilität)
- Bedeutung unternehmensübergreifender Zusammenarbeit in der Lieferkette (Supply Chain) hinsichtlich Individualzielen der beteiligten Unternehmen und unternehmensübergreifenden Zielen der gesamten Supply Chain
Besonderheiten:
Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten der Verbände durchgeführt.
Wer nimmt teil?
Geschäftsführung, Betriebsleitung, technische und kaufmännische Führungskräfte, Prozessverantwortliche, Produktionsmitarbeitende, Auszubildende


Film ifaa-Planspiel „Learn²Lean“ (4:29 min)
Varianten
- Einführung eines Produktionssystems
Diese Variante des Planspiels vermittelt das notwendige Basiswissen über den Aufbau, die Methoden und die Instrumente von Ganzheitlichen Produktionssystemen (GPS). Hierbei erkennen die Teilnehmenden, worauf bei der Einführung eines GPS zu achten ist und welche Faktoren die Einführung beeinflussen.
- Umgang mit Störungen
Die Teilnehmenden erfahren — ausgehend von einem bereits eingeführten Produktionssystem — wie sie auf interne und externe Störungen adäquat reagieren können. Die Herausforderungen umfassen insbesondere: Schnittstelle »Fertigung und Einkauf«, Ablauf von Eskalationen, durch den Vertrieb verursachte Sonderprozesse, Einbindung der Mitarbeitenden und die Rolle der Führung im KVP, Verschwendungsarten in Produktionssystemen, Materialfluss und Logistik sowie strukturierte Problemlösung.
- Produktionscontrolling
Das vorhandene Produktionssystem wird genutzt, verbessert und die Entwicklung unter Berücksichtigung kaufmännischer Gesichtspunkte bewertet. Die Teilnehmenden schauen im mehrere Spielperioden umfassenden Ablauf v. a. auf die Kennzahl der Eigenkapitalrentabilität. Dieses Planspiel vermittelt das notwendige Basiswissen für die finanzorientierte Steuerung eines Produktionssystems und die kaufmännischen Auswirkungen von Veränderungen in der Produktion.
- Supply Chain Management
Die Teilnehmenden werden sensibilisiert für die Schnittstellenproblematik in Supply Chains und erkennen die Wichtigkeit eines gut abgestimmten Informationsflusses für die Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit zum Kunden bzw. zur Kundin. Außerdem betrachten sie die Auswirkungen von Entscheidungen auf unterschiedliche Stufen innerhalb der Supply Chain (bspw. Bullwhip-Effekte).
- Digitale Unterstützung Ganzheitlicher Produktionssysteme
Die neue digital unterstützte Variante dient dazu, die Vorteile der Digitalisierung für die Handhabung von Informationen zu veranschaulichen. Diese betreffen unter anderem die Bereiche: Kommunikation von Arbeitsaufträgen, Handhabung zunehmender Variantenvielfalt, bedarfsgerechte Materialversorgung sowie Transparenz über Auftragsstatus und Bestände.
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