Veröffentlichungen 2026
unter Mitwirkung der ifaa-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen
Bösehans G, Hanau E, Czak S (2026) Dos and Don’ts des EU AI Acts– Rechtliche Rahmenbedingungen für den verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher Intelligenz im Arbeitsprozess. In: GfA (Hrsg) Menschengerechte Arbeitsgestaltung. Bericht zum 72. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 11. – 13. März 2026. ISBN 78-3-936804-38-6, GfA-Press, Sankt Augustin, S 352–357
ZitierenZuordnung der Publikation: Gustav Bösehans, Eva HanauBösehans G, Harlacher M, Lennings F (2026) AI@Work – Eine Querschnittsanalyse der Auswirkungen von KI auf Personalmanagement, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. In: GfA (Hrsg) Menschengerechte Arbeitsgestaltung. Bericht zum 72. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 11. – 13. März 2026. ISBN 78-3-936804-38-6, GfA-Press, Sankt Augustin, S. 293–298
ZitierenZuordnung der Publikation: Gustav Bösehans, Frank Lennings, Markus Harlacher, AI@WorkEisele O (2026) Der O-Ton: Künstliche Intelligenz (KI) im Unternehmen – Mit Methode zum Erfolg. WERKWANDEL 01/2026, S 76-77
ZitierenAbstractKünstliche Intelligenz (KI) kann als Hebel für mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit in Unternehmen genutzt werden. Dafür muss sie jedoch zielgerichtet und mit Methode eingesetzt werden. Im Beitrag werden Empfehlungen für einen erfolgreichen Einsatz von KI in Unternehmen gegeben.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, AI implementation strategies, AI integration, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, Produktivität, Technologiemanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmenserfolg, Systematische Verbesserung, künstliche Intelligenz, KI, Wirtschaftlichkeit, WerkWandel, ProduktivitätssteigerungEisele O (2026) Frag das ifaa: Organisationale Resilienz. Was bedeutet Resilienz auf organisationaler Ebene – und wie lässt sich diese verbessern? WERKWANDEL 01/2026, S 70-71
ZitierenAbstractIm Beitrag werden die Begriffe Resilienz, Organisation und organisationale Resilienz erklärt. Zudem werden Ansätze und Arbeitshilfen genannt, mit denen sich die organisationale Resilienz in Unternehmen verbessern lässt.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, organizations, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, Arbeitsorganisation, Nachhaltigkeit, organisationale Resilienz, Business Continuity Management, BCM, Risikomanagement, Krisenfestigkeit, Krisenmanagement, Risiken, Krisen, Geschäftsrisiken, Unternehmensrisiken, Betriebsorganisation, Organisation, Wirtschaftserfolg, ResilienzEisele O, ifaa (Hrsg) (2026) CARBON BORDER ADJUSTMENT MECHANISM (CBAM). Melde- und Ausgleichspflicht bei EU-Importen. Faktencheck Januar 2026. https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/zahlendatenfakten/cbam
ZitierenAbstractDer Begriff »Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)« steht für Verordnungen der Europäischen Union (EU) mit denen unterschiedlich hohe CO2-Abgaben innerhalb und außerhalb des EU-Wirtschaftsraums ausgeglichen werden. Der Faktencheck fasst den aktuellen Stand der Vorschriften zusammen, gibt Informationen zu Hintergründen und beleuchtet die Folgen für Wirtschaft, Unternehmen und Konsumenten. Die umfangreichen Vorschriften und komplexen Zusammenhänge des CBAM werden strukturiert, übersichtlich und einfach verständlich dargestellt.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Nachhaltigkeit, Faktencheck, Europäische Union, EU, Importe, Bürokratie, CBAM, Carbon Border Adjustment Mechanism, EU-Verordnung, Kohlendioxidemission, Nachhaltigkeit, Metall- und Elektroindustrie, Wettbewerbsfähigkeit, CO2, CO2-Emission, Green Economy, Green Industry, MetallindustrieEisele O, ifaa (Hrsg) (2026) CHECKLISTE zur Gestaltung und Verbesserung der Nachhaltigkeit von Produkten. Als Download verfügbar unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/checklistenhandlungshilfen/nachhaltigkeit-von-produkten
ZitierenAbstractDie Checkliste basiert auf einem vierdimensionalen Verständnis von Nachhaltigkeit. Sie fördert eine ganzheitliche und ausgewogene Berücksichtigung von wirtschaftlichen, umweltbezogenen, sozialen sowie technischen Aspekten bei der Produktgestaltung. Die Checkliste ist Bestandteil eines Pakets von Arbeits- und Handlungshilfen des ifaa für die Umsetzung eines betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Nachhaltigkeit, Produktgestaltung, Produkte, Wirtschaft, Umwelt, Checkliste, Umweltschutz, Ökologie, Produkthaftung, Wettbewerbsfähigkeit, Technik, Soziales, Ressourcenverbrauch, Digitaler Zwilling, Nachhaltigkeitsmanagement, Systematische Verbesserung, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, WettbewerbEisele O, ifaa (Hrsg) (2026) Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Berichtspflicht zur Nachhaltigkeit für Unternehmen. Faktencheck Stand 30. März 2026. https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/zahlendatenfakten/zdf-csrd
ZitierenAbstractDer Begriff »Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)« steht für eine Richtlinie der Europäischen Union, mit der nach Art und Größe definierte Unternehmen zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten verpflichtet werden. Die rechtlichen Vorgaben zur CSRD wurden durch die EU bereits mehrfach geändert. In dem Faktencheck werden Hintergründe sowie der aktuelle Stand von Anwendungsbereich, Terminen und inhaltlichen Anforderungen übersichtlich dargestellt.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Nachhaltigkeit, Faktencheck, Europäische Union, EU, EU-Richtlinie, Bürokratie, Entbürokratisierung, CSRD, Nachhaltigkeit, Recht, Faktenblatt, Nachhaltigkeitsmanagement, Geschäftsbericht, UnternehmenEisele O, ifaa (Hrsg) (2026) Nachhaltiges Produktivitätsmanagement. Mehr Wertschöpfung und Klimaschutz. Zahlen | Daten | Fakten. Aktualisierter Stand abrufbar unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/zahlendatenfakten/nachhaltiges-produktivitaetsmanagement
ZitierenAbstractIm Produktivitätsmanagement geht es darum, das Verhältnis von einem Output zu einem Input zu verbessern. Um Zielkonflikten von steigender Wirtschaftsleistung und Klimaschutz zu begegnen, müssen diese Ziele gleichrangig und ausgewogen optimiert werden. Dies erfordert ein „Nachhaltiges Produktivitätsmanagement“. In dem Faktencheck werden zwei zentrale Zielgrößen hierzu definiert: Humanproduktivität und CO2-Produktivität. Anhand von empirischen Daten werden diese erläutert und analysiert. Damit wird eine faktenbasierte Grundlage für Strategien zur ausgewogenen Verbesserung von Wertschöpfung und Klimaschutz auf globaler, nationaler und betrieblicher Ebene bereitgestellt.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Umwelt, nachhaltige Transformation, Faktencheck, ökologische Nachhaltigkeit, Produktivitätspotenzial, Transformation, Kohlendioxid-Produktivität, Umweltschutz, Ökologie, Ökonomie, Kohlendioxidemission, Nachhaltiges Produktivitätsmanagement, Nachhaltigkeit, Produktivität, Produktivitätsmanagement, Produktivitätsstrategien, Arbeitsproduktivität, Faktenblatt, Kennzahlen, Wirtschaftserfolg, Klimawandel, CO2, CO2-Emission, Green Economy, Green Industry, Produktivitätsziel, Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftlichkeit, ProduktivitätssteigerungEisele O, ifaa (Hrsg) (2026) Nachhaltigkeit in Zahlen. Situation auf globaler, nationaler und betrieblicher Ebene. Zahlen | Daten | Fakten. Aktualisierter Stand 2026 abgerufen unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/zahlendatenfakten/ue-zdf-nachhaltigkeit
ZitierenAbstractNachhaltigkeit umfasst wirtschaftliche, umweltbezogene, soziale sowie technische Ziel- und Leistungsdimensionen. Sie kann mithilfe von Kennzahlen in diesen vier Dimensionen beschrieben werden. In dem Faktenblatt werden die Grundlagen von Nachhaltigkeit sowie die Entwicklung und aktuelle Situation auf globaler, nationaler und betrieblicher Ebene mit ausgewählten Kennzahlen beschrieben. Zudem wird ein Managementkonzept für die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit auf betrieblicher Ebene dargestellt.
Zuordnung der Publikation: Olaf Eisele, Nachhaltigkeit, Transformation, Klimaschutz, Wohlstand, Umweltschutz, Ökologie, Ökonomie, Sozialverantwortung, Nachhaltigkeit, Zahlen, Kennzahlenvergleich, Kennzahlensysteme, Soziales, Klimawandel, CO2-Emission, Energiemix, Energieverbrauch, Kennzahlen und Benchmarks, Nachhaltigkeitsmanagement, Bewertung, Daten, demografischer Wandel, WirtschaftlichkeitFeggeler N (2025) Generativer Nonsens. WERKWANDEL (1):76-77
ZitierenZuordnung der Publikation: Nils Feggeler, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, artificial intelligence, GPT, Generative KI, SprachmodellHanau E, Bösehans G, Harlacher M (2025) Data Act. Digitalisierungsbooster für die Industrie. MM MaschinenMarkt (11). Zugegriffen: 22. Jan. 2026
ZitierenAbstractDatengetriebene Geschäftsmodelle spielen bisher nur für wenige deutsche Firmen eine Rolle. Mit der wachsenden Nutzung von KI steigt die Bedeutung von Daten. Der europäische Data Act bietet der deutschen Wirtschaft die Chance, eigene Daten besser zu nutzen.
Zuordnung der Publikation: Gustav Bösehans, Eva Hanau, Markus Harlacher, Digitalisierung / Industrie 4.0, Europäische Union, EU, EU-Richtlinie, digitale Transformation, GeschäftsmodellHanau E, Hansen-Ampah A, Link J (2025) Humanzentrierte KI in der Produktion: Wie KI-Assistenz die Facharbeit verändert. BWP, 54 (4):26-29.
ZitierenAbstractWie wird aus dem Leitbild einer »menschenzentrierten KI« betriebliche Praxis? Das Kompetenzzentrum WIRKsam erforscht, wie eine humanzentrierte Gestaltung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz gelingen kann. Im Beitrag werden zwei Fallstudien aus der Faserverbundherstellung und der Textilindustrie vorgestellt, die Potenziale für Entlastungen und Qualitätsgewinne aufzeigen. Gleichzeitig werden Anforderungen an Kompetenzerhalt und -entwicklung verdeutlicht.
Zuordnung der Publikation: Eva Hanau, Jennifer Link, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, WIRKsam, artificial intelligence, Fachkräfte, Fachkompetenz, Arbeitssystemgestaltung, Forschungsprojekt WIRKsam, Kompetenzzentrum WIRKsamHanau E, Hähn K, Goertz L (2025) Gemeinsam lernen, wirksam handeln. Personalmagazin - neues lernen (6):88-92.
ZitierenAbstractKünstliche Intelligenz und moderne Digitaltechnologien verändern die Industrie - in manchen produzierenden Unternehmen werden sie bereits punktuell eingesetzt, wobei kleine und mittlere Unternehmen hier noch sehr zurückhaltend agieren. Doch sie alle stellen sich zur Zeit grundlegende Fragen: Wie lässt sich KI überhaupt sinnvoll in bestehende Prozesse integrieren? Wie qualifiziert man Mitarbeitende für die neuen Technologien? Und wie kommen Unternehmensverantwortliche an das hierfür notwendige Know-how?
Zuordnung der Publikation: Eva Hanau, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, WIRKsam, Digitalisierung, StudieHartmann V, Stahn C (2025) Mit Causal AI Fehlerursachen in der Fertigung finden. WERKWANDEL (2):30-32
ZitierenZuordnung der Publikation: Veit Hartmann, Catharina Stahn, Digitalisierung / Industrie 4.0, AWA, WIRKsam, KIJeske T, Ottersböck N (2026) Herausforderungen standort- und grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der europäischen Produktion. In: GfA (Hrsg) Menschengerechte Arbeitsgestaltung. Bericht zum 72. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 11. – 13. März 2026. ISBN 78-3-936804-38-6, GfA-Press, Sankt Augustin, S 719-724
ZitierenAbstractDie standort- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang industrieller Wertschöpfungsketten ist von zentraler Bedeutung für deren Erfolg. Im Forschungsprojekt ProTeam wird ein Werkzeug zur Ge-
staltung dieser Zusammenarbeit entwickelt, das digitale Technologien mit arbeitswissenschaftlichen Prinzipien verbindet und neue Perspektiven für die industrielle Zusammenarbeit in Europa eröffnet. Im vorliegenden Beitrag werden bestehende Herausforderungen ermittelt und Anforderungen an ein solches Werkzeug abgeleitet sowie teilweise erste Lösungsansätze skizziert. Das Vorgehen – von der Modellierung aktueller Prozesse bis zur Einbindung eines international besetzen Beirats – und die Ergebnisse werden detailliert beschrieben. Zudem wird ein Ausblick auf die nächsten Entwicklungsschritte für das Werkzeug und den weiteren Projektverlauf gegeben.Zuordnung der Publikation: Tim Jeske, Nicole Ottersböck, ProTeam, Zusammenarbeit, Digitalisierung, Planung, Fertigungsplanung, Wertschöpfungsprozess, ProzessgestaltungLink J, Feggeler N., Harlacher M, Stowasser S (2026) Making AI understandable: Systematisation of AI demonstrators in the production context. Procedia Computer Science, 277, S. 1941–1952. https://doi.org/10.1016/j.procs.2026.02.232
ZitierenZuordnung der Publikation: Nils Feggeler, Jennifer Link, Sascha Stowasser, Markus Harlacher, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, WIRKsamLink J, Harlacher M, Stowasser S (2026) Demonstratoren zur Verringerung negativer Emotionen gegenüber Künstlicher Intelligenz in der Produktion: Eigenschaften und Anforderungen auf Basis von Personas In: GfA (Hrsg) Menschengerechte Arbeitsgestaltung. Bericht zum 72. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 11. – 13. März 2026. ISBN 78-3-936804-38-6, GfA-Press, Sankt Augustin, S. 340-345
ZitierenZuordnung der Publikation: Jennifer Link, Sascha Stowasser, Markus Harlacher, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, WIRKsamMarks A, Bösehans G, Mallett O (2026) The Intensification–Extensification Dynamic: Hybrid Work and Digital Connectivity. Work, Employment and Society. doi.org/10.1177/09500170261424133
ZitierenAbstractThis article examines how remote and hybrid work reshape the spatio-temporal organisation of labour through the dynamics of intensification and extensification. Drawing on three waves of survey data, each with over 1000 participants during and after the COVID-19 pandemic, alongside longitudinal interviews with 90 participants, the analysis shows that information and communication technology (ICT)-driven intensification undermines wellbeing by generating work–life conflict. Extensification – the temporal, spatial and psychological diffusion of work – both enables and is reinforced by intensification. Gendered differences emerge, especially for women with care roles who experience greater cumulative burdens once hybrid work becomes established. Material resources, such as housing and digital infrastructure, can also stratify experiences. The article concludes that ICT-enabled hybrid work produces a new spatio-temporal regime in which intensification and extensification interact to deepen inequalities.
Zuordnung der Publikation: Gustav Bösehans, international publicationFeggeler N, Harlacher M, Niebuhr-Haak L, Feggeler A (2026) Operationalisierung von Wissen durch Retrieval Augmented Generation. In: GfA (Hrsg) Menschengerechte Arbeitsgestaltung. Bericht zum 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. vom 11. - 13. März 2026, Kassel
ZitierenZuordnung der Publikation: Andreas Feggeler, Nils Feggeler, Lorena Niebuhr-Haak, Markus HarlacherOttersböck N, Dander H, Stowasser S (2026) Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz. Erfahrungswissen effizient sichern und transferieren. ifaa-Edition. Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-71591-8
ZitierenAbstractDie geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre, die sogenannten Babyboomer, gehen in den nächsten Jahren in Rente. Unternehmen in Deutschland verlieren damit große Teile ihrer Belegschaften und deren Erfahrungswissen. Insbesondere die Identifikation und der Transfer des impliziten Erfahrungswissens bei manuellen Tätigkeiten in der Produktion, das nur in den Beschäftigten selbst und zum Teil nur unbewusst verankert ist, ist für die Betriebe besonders herausfordernd. Die Beschäftigten haben die Tätigkeiten „im Gefühl“ und fällt es ihnen schwer, das unbewusste Wissen zu artikulieren und neuen Beschäftigten zu vermitteln. Um diese Herausforderung zu lösen, wurde im innovativen Forschungsprojekt KI_eeper – Know how to keep exemplarisch in zwei Anwenderunternehmen untersucht, ob Künstliche Intelligenz die Identifikation und den Transfer von diesem Wissensschatz erleichtern und effizienter machen kann. Das Open Access Buch vermittelt handlungsleitende Informationen zu den Potenzialen von KI für Wissensmanagement. Es werden praktische Tipps gegeben, wie auch andere Unternehmen KI-basierte Technik für sich nutzen und akzeptanzförderlich in den Betrieb integrieren können. Ergänzend dazu zeigen weitere Beispiele von Forschungsprojekten und Start-ups wie innovativer Wissenstransfer und -erhalt mit modernen Tools gelingen kann.
Zuordnung der Publikation: Nicole Ottersböck, Sascha Stowasser, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, KI_eeper, Wissenstransfer und -erhalt in der Produktion, Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz, Technologieakzeptanz bei KI-Einführung, Wissenserhalt in Unternehmen, Wissenstransfer bei manuellen Tätigkeiten in der Produktion, Data Science, Arbeitswissenschaft, arbeitswissenschaftliche Empfehlungen, Data-Mining, Change, Change-Management, Big Data Analytics, Wissensmanagement, künstliche Intelligenz, Forschung, Forschungsprojekt KI_eeper, WissenstransferOttersböck N, Ternes J (2026) Betriebliche Anwendungsfälle für KI-basierten Wissenstransfer im Produktionsbereich des Forschungsprojekts KI_eeper. In: Ottersböck N, Dander H, Stowasser S (Hrsg) Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz. Erfahrungswissen effizient sichern und transferieren. ifaa-Edition. Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg, S 11-20, https://doi.org/10.1007/978-3-662-71591-8_2
ZitierenAbstractZwei kleine und mittlere Unternehmen sind Teil des KI_eeper-Projektkonsortiums. In und mit diesen beiden Unternehmen wurde die Entwicklung eines selbstlernenden, KI-basierten Assistenzsystems erprobt. In diesem Beitrag werden die beiden Unternehmen, ihre Motivation zur Mitwirkung am Projekt sowie die zwei betrieblichen Anwendungsfälle vorgestellt. Der Artikel schließt mit einem Ausblick auf weitere Anwendungsfälle in Betrieben, die sich für einen innerbetrieblichen Transfer der Technik eignen könnten.
Zuordnung der Publikation: Nicole Ottersböck, KI_eeper, Technologieakzeptanz bei KI-Einführung, Publikationen, Publikation, Produktionsprozess, KI, ifaa-Publikationen, Forschungsprojekt KI_eeper, Anwendungsfalldiagramm, AnwendungOttersböck N, Urban I, Cost Reyes C (2026) Methoden-Toolkit für den KI-Change-Prozess aus dem Forschungsprojekt KI_eeper. In: Ottersböck N, Dander H, Stowasser S (Hrsg) Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz. Erfahrungswissen effizient sichern und transferieren. ifaa-Edition. Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg, S 75-114, https://doi.org/10.1007/978-3-662-71591-8_4
ZitierenAbstractDas Projekt KI_eeper legt den Schwerpunkt auf eine soziotechnische Vorgehensweise, die von Anfang an darauf abzielt, Ängste und Bedenken der Beschäftigten gegenüber dem Einsatz von KI-Lösungen und dem Wissenstransfer abzubauen. Dabei orientiert sich das Projekt an bestehenden Vorgehensmodellen und arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen. Die entwickelte Vorgehensweise umfasst sechs zentrale Bausteine mit dazugehörigen Methoden und Instrumenten, die gemeinsam mit den beiden Anwenderunternehmen entwickelt und in der Praxis erprobt wurden. Dieser Beitrag erläutert die Vorgehensweise im Detail und stellt ihre einzelnen Bestandteile vor. Jeder Abschnitt schließt mit Tipps für die Praxis.
Zuordnung der Publikation: Christian Cost Reyes, Nicole Ottersböck, Isabella Urban, KI_eeper, Technologieakzeptanz bei KI-Einführung, Evaluation von KI-gestützten Arbeitssystemen, Publikationen, Publikation, Soziotechnik, Change, Change-Management, KI, ifaa-Publikationen, Forschungsprojekt KI_eeper, Sozio-TechnikSandrock S, Schütte M (2026) Aktuelle Aktivitäten um die DIN EN ISO 10075 (Arbeitsbezogene psychische Belastung) und Implikationen für die betriebliche Praxis. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e. V, Sankt Augustin (Hrsg.): Frühjahrskongress 2026, Kassel Menschengerechte Arbeitsgestaltung, 506-510
ZitierenAbstractDer Beitrag zeigt Entwicklungen im Bereich der psychischen Belastung und Beanspruchung im Kontext des deutschen Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf. Insbesondere werden dabei die Aktivitäten der Ergonomienormung zur psychischen Belastung und Beanspruchung sowie zu den Beanspruchungsfolgen innerhalb der letzten Jahre skizziert. Dabei liegt der Fokus sowohl auf den Begrifflichkeiten und dem Belastungs-Beanspruchungs-Konzept als auch auf der Neuausrichtung des im Jahr 2024 überarbeiteten zweiten Teils der Norm, der für Arbeitsgestalter und weitere Stakeholder in Unternehmen relevante Empfehlungen für die ergonomisch günstige Gestaltung von Arbeitssystemen beinhaltet. Dabei wird gezeigt, dass eine konzeptuelle Unterscheidung der Begriffe Belastung und Beanspruchung weiterhin auch für die Praxis von großer Bedeutung ist.
Schlüsselwörter: Arbeitsgestaltung, Ergonomie, psychische Belastung, psychische Beanspruchung, Normung
Zuordnung der Publikation: Stephan Sandrock, Arbeitsgestaltung / Ergonomie, Psychische Belastung am Arbeitsplatz, Ergonomie, arbeitsbezogene psychische Belastung, ArbeitsschutzSandrock S, Stahn C (2026) Verbreitung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – Ergebnisse einer Unternehmensbefragung. In: GfA (Hrsg) Menschengerechte Arbeitsgestaltung. Bericht zum 72. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 11. – 13. März 2026. ISBN 78-3-936804-38-6, GfA-Press, Sankt Augustin, S 827 - S 832
ZitierenAbstractDer Arbeitsschutz in Deutschland stellt hohe Anforderungen an Unternehmen. Dabei ist die sogenannte Gefährdungsbeurteilung ein zentrales Element des Arbeitsschutzes. Sie dient dem Erkennen von erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes für die Beschäftigten, damit eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst geringgehalten wird. Um Aufschluss über die Verbreitung der Gefährdungsbeurteilung insbesondere unter Berücksichtigung von Gefährdungen durch psychische Belastung zu erhalten, wurde eine Befragung von Unternehmensvertretern durchgeführt. Demnach führen über 80 % der befragten Unternehmen eine entsprechende Beurteilung durch. Die Ergebnisse werden in den Kontext weiterer Erhebungen eingeordnet und diskutiert
Zuordnung der Publikation: Autoren, Stephan Sandrock, Catharina Stahn, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gesundheit im Unternehmen, Psychische Belastung am ArbeitsplatzSandrock S, Testrut F (2026) Checkliste Fehlzeitenmanagement, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Hrsg), Düsseldorf
ZitierenAbstractSteigende Fehlzeiten in Unternehmen sind eine ernsthafte Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Für Führungskräfte stellt das erfolgreiche Managen von Fehlzeiten eine zusätzliche wichtige Aufgabe dar. Fehlzeiten sind ein komplexes Phänomen. Sie sind kein isoliertes Personalthema, sondern stellen einen wesentlichen Indikator für die Gestaltung von Arbeitsbedingungen, Führungs- und Unternehmenskultur dar. Sie entstehen in der Regel multifaktoriell und haben direkte Auswirkungen auf Produktivität, Kosten und Motivation.
Für ein wirksames Fehlzeitenmanagement ist es wichtig, diverse Einflussfaktoren zu kennen und diese zu differenzieren. Nur wer Abwesenheiten systematisch analysiert, kann deren Ursachen verstehen und gezielt Maßnahmen ergreifen.
Zuordnung der Publikation: Feenya Testrut, Stephan Sandrock, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung / Ergonomie, Gesundheit im Unternehmen, Fachkräftesicherung, Psychische Belastung am Arbeitsplatz, Fehlzeitenmanagement, Arbeitskräftemanagement, psychische Störungen, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit im Unternehmen, Work stress, Mental stress factors, Human work, Leadership, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Checkliste, GesundheitsschutzSchüth NJ (2025) Beschäftigung internationaler Fachkräfte. Zahlen | Daten | Fakten. Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.
ZitierenAbstractOhne qualifizierte internationale Zuwanderung wird es nicht gelingen, den Fachkräfteengpass der M+E-Branche, insbesondere im MINT-Bereich, zu bewältigen. Die Daten zur Fachkräftelücke, zur Zunahme anerkannter ausländischer Abschlüsse und zur demografischen Entwicklung machen deutlich, dass Zuwanderung nicht nur eine Ergänzung, sondern eine zentrale Säule der Fachkräftesicherung ist. Unternehmen und insbesondere Personalverantwortliche erhalten mit diesem Faktenblatt sowohl eine Argumentationsgrundlage für die Anstellung internationaler Beschäftigter als auch einen strukturierten Fahrplan entlang des Sourcing- und Recruiting-Prozesses mit Verweisen auf die zuständigen Stellen und Portale. Praxisnahe Werkzeuge namhafter Institutionen und Netzwerke zur Überwindung von Hemmnissen und Hürden bei der Rekrutierung, Anerkennung und für ein gelungenes Onboarding ergänzen die behördlichen Schritte.
Zuordnung der Publikation: Nora Johanna Schüth, FachkräftesicherungStahn C (2025) Gelesen. Buchbesprechung von Catharina Stahn. Gesunde Führung. Gesundheit, Motivation und Leistung fördern. WERKWANDEL (3):68-69
ZitierenZuordnung der Publikation: Catharina Stahn, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gesundheit im Unternehmen, Führung, FührungskulturStahn C (2025) Psychische Störungen am Arbeitsplatz – Vorbehalte abbauen, Wissen generieren. Arbeitsschutz in Recht und Praxis (5):130-133
ZitierenZuordnung der Publikation: Catharina Stahn, Führungskraft, Prävention, Gesundheit, psychische GesundheitStahn C, Hartmann V, Heßler A (2026). Wie verändern sich Arbeitsaufgaben durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz? Das ifaa analysiert betriebliche Beispiele. Werkwandel 1: 39-42
ZitierenZuordnung der Publikation: Autoren, Veit Hartmann, Andreas Heßler, Catharina Stahn, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme, AWAStahn C, Sandrock S (2026) Bedeutung von und Umgang mit psychischer Gesundheit – Ergebnisse einer Umfrage in deutschen Betrieben. Bericht zum 72. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 11. – 13. März 2026. ISBN 78-3-936804-38-6, GfA-Press, Sankt Augustin, S 833 - S 838
ZitierenAbstractObwohl epidemiologische Studien nicht auf eine Zunahme psychischer Störungen hinweisen, bleibt deren Relevanz auch für das Arbeitsleben unbestritten. Betriebliche Praktiker benötigen Grundlagenwissen zu psychischen Störungen, um mögliche Betroffene adäquat anzusprechen und ihnen Unterstützung anzubieten. Wie es um das Thema psychische Gesundheit in deutschen Betrieben bestellt ist, hat das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. im Rahmen einer Online-Befragung ermittelt. Psychische Störungen sind mehrheitlich für die befragten Betriebe relevant. Die Informationspolitik zu Gesundheit im Allgemeinen und psychischer Gesundheit im Speziellen zeigt, dass es nach wie vor Bedarf an Information und Unterstützungsleistungen gibt
Zuordnung der Publikation: Autoren, Stephan Sandrock, Catharina Stahn, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gesundheit im Unternehmen, Psychische Belastung am Arbeitsplatz, Gesundheit im Unternehmen, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Befragung, Gesundheitsschutz, PräventionFeggeler N, Harlacher M, Link J, Jeske T (2026) ifaa-Trendstudie: Zukunftstechnologien. ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (Hrsg). www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/ifaa_Trendstudie_Auswertung_Zukunftstechnologien_3.pdf
ZitierenZuordnung der Publikation: Nils Feggeler, Tim Jeske, Jennifer Link, Markus Harlacher, Digitalisierung / Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz / Lernende Systeme
