Die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit erhält zunehmende Bedeutung in allen Lebensbereichen. Nachhaltigkeit beschreibt ein Handeln, dass die Situation von Gesellschaften, Unternehmen oder Einzelpersonen bereits heute verbessert, ohne die Zukunftsaussichten langfristig zu verschlechtern. „Nachhaltigkeit erfordert eine ausgewogene Berücksichtigung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Entscheidungen und Handlungen“, so Dipl.-Wirt. Ing. Olaf Eisele, Experte am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. In seiner Analyse geht er auf die aktuelle Situation von Deutschland im internationalen Vergleich sowie die praktische Umsetzung in Unternehmen ein: www.arbeitswissenschaft.net/zdf-nachhaltigkeit
30.07.2020
Umwelt, Wirtschaft und Soziales bilden ein magisches Dreieck, in dem die Verbesserung einer Zielgröße negative Auswirkungen auf die anderen zu haben scheint. Die Auflösung dieses Zielkonfliktes für mehr Nachhaltigkeit erfordert eine gleichwertige Berücksichtigung von Umwelt, Wirtschaft und Sozialem. Dies gilt auf gesellschaftlicher und betrieblicher Ebene.
Produktivität und Technik als Schlüssel zum Erfolg
Um die Nachhaltigkeit von Gesellschaften und Unternehmen zu verbessern können neue innovative Technologien einen wesentlichen Beitrag leisten. Diese müssen jedoch in ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept eingebettet werden und durch weitere Maßnahmen an verschiedenen Stellen ergänzt werden. Die Nachhaltigkeit wird vor allem durch einen verschwendungsarmen und produktiven Umgang mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Ressourcen erreicht. Durch den Produktivitätsgedanken lassen sich die drei Aspekte der Nachhaltigkeit gleichwertig verbinden und Zielkonflikte des magischen Dreiecks auflösen.
Das ifaa hat ein Faktenblatt mit Zahlen, Daten und Fakten erstellt, in dem Bedeutung, Nutzen, Situation und Umsetzung von Nachhaltigkeit auf gesamtwirtschaftlicher und betrieblicher Ebene umfassend dargestellt werden:
www.arbeitswissenschaft.net/zdf-nachhaltigkeit
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Molketin unter 0211 542263-26 oder c.molketin@ifaa.de. Gerne vermitteln wir ein Interview mit unseren Experten.

