Corona: Arbeiten im Home Office – sicher und gesund. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen ist jetzt besonders gefragt

Der Ausbruch des neuartigen Corona-Virus und die damit verbundenen Maßnahmen der Politik sorgen dafür, dass viele Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten. Home-Office ist sicher bei vielen Tätigkeiten möglich. Damit das sicher und gesund klappt, hat das ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. einige Hinweise parat.

Düsseldorf, 17.03.2020

„Neben einer funktionierenden digitalen Infrastruktur und entsprechenden Arbeitsmitteln wie Laptop, Maus und Zubehör gibt es auch einige Verhaltensaspekte, die zu einem gesunden und produktiven Arbeiten beitragen,“ weiß Dr. Stephan Sandrock, Leiter des Fachbereichs Arbeits- und Leistungsfähigkeit am ifaa.

  • Wird ausschließlich mit dem Laptop gearbeitet – d. h. ohne externen Bildschirm und PC-Maus-, kann es zu Fehlhaltungen kommen. Hier sind regelmäßige Belastungswechsel wichtig. Zum Beispiel beim Telefonieren aufzustehen oder etwas herumzulaufen.
  • Regelmäßige Frischluftzufuhr ist wichtig: – und auf der Arbeit im Unternehmen auch vorgeschrieben!
  • Dehnübungen helfen, um einseitiger Belastung durch Sitzen entgegenzuwirken.
  • Gegen müde Augen am Bildschirm hilft es, den Blick regelmäßig in die Ferne schweifen zu lassen. Am besten blickt man hierzu nach draußen. Auch bewusstes Blinzeln, oder Bewegen der Augen hilft, diese zu entlasten.
  • Mangelnde Bewegung kann ein Problem werden. Hier ist es wichtig, Bewegung bewusst in den Arbeitspausen und nach der Arbeit einzuplanen. Wie wäre es mit einem Sparziergang in der Mittagspause? Ein kleiner Spaziergang regt den Kreislauf an und kann auch zu konstruktiven Ideen führen. Das Risiko, sich, oder andere anzustecken ist mit entsprechend Abstand zu anderen Personen gering.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit mittags gesund zu kochen. Entweder in einer ausgedehnten Mittagspause oder vielleicht schon am Abend vorkochen.
  • Ausreichend trinken ist ebenso nicht zu vergessen.

„Gerade im Home Office ist die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gefordert,“ resümiert Sandrock.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christine Molketin (C.molketim(at)ifaa-mail.de /0211 542263-26).

Christine Molketin M.A.

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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