Arbeitsschutz hat Vorfahrt bei mobiler Arbeit: Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit am 28.04.2023

Der Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit am 28.04.2023 wird jährlich von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) organisiert. „Auch und gerade bei der hohen Geschwindigkeit der Veränderungen in der Arbeitswelt durch Digitalisierung darf der Arbeitsschutz nicht vergessen werden. Die Einhaltung der Gesetze zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit unterstützt Betriebe, um für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten zu sorgen. Geprüft werden müssen sowohl körperliche als auch psychische Belastungsfaktoren,“ so Dr. Catharina Stahn, wissenschaftliche Expertin am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

Düsseldorf, 26.04.2023

Arbeitsschutz rückt mehr in den Verantwortungsbereich der Beschäftigten, wenn wir von mobiler Arbeit sprechen.

Der Arbeitgeber muss seine Beschäftigten darüber informieren, wie sie eigenverantwortlich mit den Risiken mobiler Arbeit umgehen können und sie entsprechend dazu befähigen. Beschäftigte müssen geistig und körperlich dazu in der Lage sein, sich um ihre Eigenvorsorge zu kümmern. Das wird vom Arbeitgeber geprüft. Wer in seinem Betrieb mobile Arbeit einführen möchte, findet in dem Buch „Ganzheitliche Gestaltung mobiler Arbeit“ Informationen und praktische Unterstützung. https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/buecher/ganzheitliche-gestaltung-mobiler-arbeit

 

Gefährdungsbeurteilung von A bis Z – dann lebt der Arbeitsschutz

Die Gefährdungsbeurteilung ist das wesentliche Element im Arbeitsschutz. Mit ihr werden Gefährdungen entdeckt und im Idealfall komplett beseitigt, bevor es zu Unfällen kommt. Dabei ist es entscheidend, alle sieben Schritte der Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, beginnend mit der Erfassung der Betriebsorganisation und abschließend mit der Wirksamkeitsprüfung der durchgeführten Maßnahmen.

Bevor die Beschäftigten mobile Arbeit aufnehmen, müssen die Gefährdungen seitens des Arbeitgebers geprüft werden. Wichtige Rahmenbedingungen für das mobile Arbeiten, speziell auch für das Arbeiten von zu Hause aus, sind:

  • flexible Arbeitszeitgestaltung,
  • Datensicherheit und Datenschutz,
  • sichere und schnelle technische Infrastrukturen
  • eine entsprechende Arbeitsorganisation.

Informationen zum Thema: https://www.arbeitswissenschaft.net/themenfelder/arbeits-und-gesundheitsschutz-1.

Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls über Christine Molketin (c.molketin(at)ifaa-mail.de / 0211 542263-26). Gern vermitteln wir Interviews mit unseren Expertinnen und Experten.

Christine Molketin Mitarbeiterin Administration Public Relations Services ifaa

Christine Molketin M.A.

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49 211 542263-26