Der Handlungsleitfaden „360°-Analyse – Lean-Management-Methoden nachhaltig nutzen“ des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. bietet praxisorientierte Unterstützung, die es Führungskräften und Mitarbeitern erleichtert, Lean-Management-Methoden nachhaltig einzuführen und zu nutzen. Infos: https://www.arbeitswissenschaft.net/360Grad
Düsseldorf, 19.11.2019
Lean-Management-Methoden oft in „Hauruck-Aktionen“ eingeführt
Lean-Management-Methoden sind bei betrieblichen Praktikern in Produktion und Verwaltung seit Langem bekannt. Sie werden teils partiell, teils unternehmensweit eingesetzt, weil die Potenziale klar erkennbar und überzeugend sind. Die Umsetzung der Methoden erscheint auf den ersten Blick einfach. In der betrieblichen Praxis gelingt eine nachhaltige und flächendeckende Umsetzung häufig nicht und die Initiativen geraten nach anfänglichen Erfolgen ins Stocken. Bei der Suche nach Erklärungen stellt sich heraus, dass Lean-Management-Methoden oft in unzureichend geplanten, einmaligen »Hauruck-Aktionen« eingeführt werden und die Betroffenen über den Bezug zur Unternehmensstrategie sowie die angestrebten Ziele und möglichen Vorteile für alle Beteiligten nicht oder nur unvollständig informiert sind.
Die 360°-Analyse schafft Nachhaltigkeit
Die „360°-Analyse“ berücksichtigt betriebliche Herausforderungen ganzheitlich. Führungskräfte und Mitarbeiter werden zu Einführung, Ergebnissen und Weiterentwicklung der Methode befragt. Mit diesen Informationen ist es möglich gemeinsam, Defizite zu erkennen und Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten sowie in regelmäßigen Abständen die Nachhaltigkeit eingeführter Lean-Management-Methoden zu prüfen.
Im Downloadbereich unter https://www.arbeitswissenschaft.net/360Grad finden sich Hilfsmittel, mit denen es dem betrieblichen Praktiker möglich ist, die 360°-Analyse selbständig durchzuführen. Ein Erklärvideo veranschaulicht die wesentlichen Inhalte und Potenziale der Methode.
Der Leitfaden beschreibt die Anwendung für die Methode 5S, kann jedoch für alle Lean-Management-Methoden genutzt werden. Hierzu müssen die Anwender Fragebögen und Leitfragen entsprechend anpassen.
Weitere Informationen über Christine Molketin (c.molketin(at)ifaa-mail.de / 0211 542263-26). Gerne vermitteln wir auch Interviews mit unseren Experten.


