
Horizontale und vertikale Integration
ifaa-Lexikon
Die wichtigsten Konzepte der Industrie 4.0 sind die horizontale und vertikale Integration. Horizontale Integration bedeutet die im Unternehmen bereichsübergreifende und unternehmensübergreifende Vernetzung zwischen einzelnen Maschinen, Anlagen oder Produktionseinheiten (in Form von Wertschöpfungsketten oder -netzwerken). Unter vertikaler Integration versteht man die Verknüpfung verschiedener IT-Systeme über die Hierarchieebenen eines Unternehmens – vom Sensor an einer Maschine bis zur Unternehmensplanungsebene – zu einer durchgängigen Lösung.
Die vertikale Integration ermöglicht eine flexiblere, kostenoptimierte und globale Produktion, während die horizontale Integration Zulieferer direkt mit dem Produktionsbetrieb verknüpft und kooperierende Unternehmen miteinander vernetzt. Außerdem wird es durch die horizontale Integration möglich neue Geschäftsmodelle unter stärkerer Einbeziehung der Kunden zu entwickeln, z. B. durch kundenindividuelle Fertigung. Sowohl die horizontale als auch die vertikale Integration schaffen somit einen konkreten Kundennutzen und vermeiden Medienbrüche. Konkret können dadurch also auch Maschinen und Anlagen unterschiedlicher Hersteller vernetzt werden.
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