Veröffentlichungen

unter Mitwirkung von Sascha Stowasser

  • Der Wandel der Arbeitswelt [Interview mit Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser] (2018). BUaktuell (1):22–24

    Abstract

    In einem Interview stellt Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., seine Sicht auf den Übergang von "Normalarbeitsverhältnissen" zu anderen Beschäftigungsformen dar. Dabei beantwortet er u. a. folgende Fragen: Was kennzeichnet diesen Wandel? Wann wird z. B. Crowdworking zur Normalität werden und welchen Stellenwert haben solche Beschäftigungsformen? Wie gestalten Unternehmen diesen Kulturwandel? Welches sind die größten Herausforderungen der digitalen Transformation für die Arbeitsorganisation?

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser, Personal
  • Jeske T, Weber MA, Würfels M, Lennings F, Stowasser S (2018) Opportunities of Digitalization for Productivity Management. In: Nunes IL (Hrsg) Advances in Human Factors and System Interactions. Proceedings of the AHFE 2018 International Conference on Human Factors and Systems Interaction, July 21–25, 2018, Loews Sapphire Falls Resort at Universal Studios, Orlando, Florida, USA. Advances in Intelligent Systems and Computing, Volume 781. Springer International Publishing, Cham, S 321–331

    Abstract

    The increasing use of digital information and communication technologies in all areas of life – also referred to as digitalization – opens up new opportunities for handling and using information. Thus, also for productivity management in producing companies a wide range of opportunities is expected. For getting further and more detailed information on these expectations, 74 experts of the German metal and electrical industry have been queried in an online survey in 2017. Due to digitalization, the experts estimate an average increase of productivity until 2025 of 32%. This increase of productivity is enabled by a facilitated collection, distribution, analysis and usage of data. Furthermore, the impacts on human factors and the requirements for realizing the expected benefits were queried and are described in this contribution.

    Zuordnung der Publikation: TransWork, Digitalisierung/Industrie 4.0, Tim Jeske, Frank Lennings, Sascha Stowasser, Marc-André Weber, Marlene Würfels
  • Seim C (2018) „Herausforderungen im Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit“. Ausblick von Sascha Stowasser, Sven Hille, Frank Lennings und Stephan Sandrock. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (232):4–11

    Abstract

    Das Wissenschaftsjahr 2018 (eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) widmet sich dem Thema Arbeitswelten der Zukunft. Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa, sowie die Fachbereichsleiter Dipl.-Päd. Sven Hille (Arbeitszeit und Vergütung), Dr.-Ing. Frank Lennings (Unternehmensexzellenz), Dr. rer. pol. Stephan Sandrock (Arbeits- und Leistungsfähigkeit) diskutierten über Megatrends und die Rolle der Arbeitswissenschaft bei der Erforschung und Begleitung zukünftiger Veränderungen in der Unternehmens- und Arbeitswelt.

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sven Hille, Frank Lennings, Stephan Sandrock, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2018) Arbeitswelt der Zukunft. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (232):17

    Abstract

    Gegenwärtig diskutierte Einflussfaktoren und Trends sind – so in einer ifaa-Metaauswertung der Trendforschung extrahiert – unter anderem die vernetzte Digitalisierung, die Globalisierung, die ökologische Nachhaltigkeit. Kombiniert mit den unternehmerischen Erfolgsfaktoren prägen die Trends den Korridor, die Motivation und die Zielsetzung für die Arbeitsgestaltung der Zukunft. Dies ist dem ifaa-Zukunftsbild zu entnehmen. Wie sich die Beschäftigungsformen und Arbeitstätigkeiten in der Arbeitswelt der Zukunft ausgestalten werden, kann derzeit nicht eindeutig festgemacht werden. Zweifelsfrei setzt die erfolgreiche Implementierung neuer Arbeitswelten die entsprechende Unternehmenskultur voraus.

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2018) Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Arbeitsgestaltung. Industrie 4.0 illustriert am Beispiel der Mensch-Roboter-Kollaboration. DIN Mitteilungen 97(2):5–7

    Abstract

    Durch die vernetzte Digitalisierung und Industrie 4.0 entstehen zahlreiche Wege zur Neugestaltung von Arbeit und damit auch Potenziale für die Ergonomie und den Arbeitsschutz. Die Mensch-Roboter-Kollaboration nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Diskussion um Industrie 4.0 ein. Eine bedeutsame arbeitsgestalterische Anwendungschance der MRK ist die Kompensation von ergonomisch ungünstigen Tätigkeiten durch den Roboter. Es wird empfohlen, bei der Gestaltung von MRK die in der Norm DIN EN ISO 6385:2016-12 skizzierten Prozessschritte (z. B. Festlegung der Aufgabenteilung, Berücksichtigung von körperlichen und psychischen Belastungsarten) einzuhalten.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Trübswetter A, Meißner A, Weber MA, Klues J, Stowasser S (2018) Kollaborierende Roboter in der Produktion. Akzeptanz durch die Beschäftigten. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (233):24–27

    Abstract

    Kollaborierende Roboter, auch als Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) bezeichnet, arbeiten ohne extra Schutzbereiche direkt mit dem Menschen zusammen. Dadurch werden neue Gestaltungsansätze von Arbeitsplätzen ermöglicht, durch die Arbeit weniger belastend und ergonomisch günstiger wird. Sie schaffen darüber hinaus auch Möglichkeiten zur effizienteren Gestaltung von Arbeitsabläufen und somit zur Steigerung der Produktivität. Eine wesentliche Rolle kommt der sicheren Gestaltung der Zusammenarbeit mit dem Roboter zu – dafür bilden intelligente Software und leistungsstarke Sensorik die Grundlage. Im Beitrag werden anonymisierte Beispiele aus verschiedenen industriellen Anwendungen beschrieben.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Digitalisierung/Industrie 4.0, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, Sascha Stowasser
  • Adenauer S, Stowasser S (2017) DIN EN ISO 27500:2017-07. Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Die menschzentrierte Organisation – Zweck und allgemeine Grundsätze (ISO 27500:2016); Deutsche Fassung EN ISO 27500:2017. DIN Mitteilungen 96(9):125–126

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Sibylle Adenauer, Sascha Stowasser, Führung
  • Adenauer S, Stowasser S (2017) DIN EN ISO 27500:2017-07: die menschzentrierte Organisation. Zweck und allgemeine Grundsätze. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (231):44–45

    Abstract

    Die internationale Norm DIN EN ISO 27500:2017-07 richtet sich an die Leitung (Geschäftsführung, Vorstände) national und international operierender Unternehmen aller Größen und Branchen des öffentlichen und privaten Sektors. Sie enthält Empfehlungen für die Gestaltung einer menschzentrierten Organisation; sie ist keine Managementsystemnorm und nicht für Zertifizierungszwecke bestimmt. Merkmale und Grundsätze einer menschenzentrierten Organisation werden beschrieben.

    Zuordnung der Publikation: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sibylle Adenauer, Sascha Stowasser, Arbeitszufriedenheit, Arbeits- und Leistungsfähigkeit, Personal, Führung
  • Adenauer S, Stowasser S (2017) DIN EN ISO 27500: Die menschzentrierte Organisation – Zweck und allgemeine Grundsätze. KANBrief (4):18

    Abstract

    Unternehmen sollten nicht nur am Profit und an der Produktivität gemessen werden, sondern auch daran, wie gut sie ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt gerecht werden. Diese Aspekte wurden von den sieben weltweit größten Industrienationen (G7) um die Forderung der Menschzentriertheit erweitert. Wie diese in Unternehmen umgesetzt werden kann, beschreibt die neue Norm DIN EN ISO 27500.
    [DIN EN ISO 27500:2017-07, Die menschzentrierte Organisation – Zweck und allgemeine Grundsätze. Beuth Verlag GmbH, Berlin]

     

    Zuordnung der Publikation: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sibylle Adenauer, Sascha Stowasser, Arbeitszufriedenheit, Arbeits- und Leistungsfähigkeit, Personal, Führung
  • Dettling D, Stowasser S (2017) Dr. Dettling und Prof. Stowasser erläutern, wie Arbeit 4.0 zum Erfolgsfaktor wird. 17. Ulmer Gespräche am 28. September 2017 im Congress Centrum Ulm. FutureNews (2):8–9. www.ingenics.de/assets/downloads/de/kundenmagazin/FutureNews_2017_02_dt.pdf. Zugegriffen: 7. Juli 2017

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Jeske T, Stowasser S (2017) Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten für den Arbeitsschutz. KANBrief (2):3

    Abstract

    Durch die Digitalisierung entstehen vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von Arbeit und damit auch neue Chancen für den Arbeitsschutz. Dies betrifft alle Formen von Arbeit – von vorwiegend geistigen bis hin zu vorwiegend körperlichen Tätigkeiten. Die Herausforderung besteht darin, die Vielfalt der Möglichkeiten zu nutzen und Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen des jeweiligen Betriebs entsprechen.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Digitalisierung/Industrie 4.0, Tim Jeske, Sascha Stowasser
  • Meinungsbarometer.info: Kollaborative Roboter stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit [Interview mit Professor Sascha Stowasser]. Wie die Maschinenhelfer die Arbeit verändern. meinungsbarometer.info/beitrag/Kollaborative-Roboter-stellen-hohe-Anforderungen-an-die-Sicherheit_2522.html. Zugegriffen: 24. Oktober 2017

    Abstract

    Professor Dr. Sascha Stowasser, Direktor vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., vertritt die Meinung, dass die Mensch-Roboter-Kollaboration zu einer für den Menschen vorteilhaften Arbeitsgestaltung führt und langfristig kein nennenswerter Arbeitsplatzabbau stattfindet. Cobots arbeiten in unmittelbarer Nähe von Menschen. Dies stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit. Ebenso benötigt der digitale Arbeitsplatz klare Absprachen und Vereinbarungen, welche Daten zu welchem Zweck erfasst und ausgewertet werden, um einer Totalüberwachung vorzubeugen. Neue gesetzliche Regularien sind nicht notwendig, da das Betriebsverfassungsgesetz und die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG auch auf den Einsatz von Cobots angewendet werden können. Damit stellt die Risikobeurteilung die Basis der Gestaltung von kollaborativen Robotersystemen dar.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Netiquette im Betrieb [Interview mit Prof. Dr. Sascha Stowasser] (2017). Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin 52(11):806–808

    Abstract

    Wo Menschen zusammenarbeiten, wird es leichter, wenn alle immer den richtigen Ton treffen. Besonders unter digitalen Bedingungen, also beispielsweise in E-Mails und in den sozialen Medien, sollten so genannte Netiquette-Regeln beherzigt werden. In einem Interview stellen Petra Müller-Knöß, IG-Metall-Expertin für Gesundheitsschutz, und Prof. Dr. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), ihre Standpunkte zum Thema dar. Stowasser fordert u. a. eine Unternehmenskultur, die offen mit der digitalen Welt umgeht. Es besteht Forschungsbedarf, um die Zusammenhänge zwischen digitaler Belastung und Erholung sowie die Langfristwirkungen zu ergründen.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsbezogene psychische Belastung, Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Seim C (2017) Deutschland und die digitale Zukunft [Interview mit Christian Lindner und Professor Sascha Stowasser]. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (229):4–10

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2017) Berücksichtigung von Menschen in der Hightech-Strategie „Industrie 4.0“. Sichere Arbeit (3):18–23

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2017) Ergonomie beim Einsatz von kollaborativen Robotern. Sicherheitsingenieur 49(1):24–27

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2017) Praxisgerechte Ergonomie-Normung. DIN-Normenausschuss Ergonomie (NAErg). Gestaltung von Arbeitssystemen mit der DIN EN ISO 6385:2016-12. DIN Mitteilungen 96(3):125–126

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2017) Praxisgerechte Ergonomie-Normung. Gestaltung von Arbeitssystemen mit der DIN EN ISO 6385:2016. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (230):51–52

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2017) Zukünftige Möglichkeiten der Arbeitsorganisation in der Industrie. In: REFA-Branchenorganisation Gummi & Kunststoff (Hrsg) Informations-Tagung 2017. Arbeiten 4.0 – Was macht die Digitalisierung mit den Menschen? REFA-Branchenorganisation Gummi & Kunststoff, Hargesheim, S 1–15

    Zuordnung der Publikation: Arbeitswelt der Zukunft, Digitalisierung/Industrie 4.0, Industrial Engineering, Sascha Stowasser, Führung
  • Stowasser S, Golze D (2017) Löst die Digitalisierung das sich zuspitzende Fachkräfteproblem? Pro & contra. WIRTSCHAFT+MARKT 28(1):48

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser, Personal
  • Weber MA, Jeske T, Lennings F, Stowasser S (2017) Framework for the Systematical Design of Productivity Strategies. In: Trzcielinski S (Hrsg) Advances in Ergonomics of Manufacturing: Managing the Enterprise of the Future. Springer, Berlin, S 141–152

    Abstract

    For companies in high-wage countries high productivity is essential in order to survive in international competition. Digitalization opens up new possibilities to manage and increase productivity. Therefore, it is necessary to develop strategies for the productivity management of work systems, which are increasingly embossed by digitalization, and to consider the specific framework conditions and requirements of the companies. The paper presents a framework for a systematical design of productivity strategies and explains conceptual potentials for the design of strategies. The application of this framework is described by practice-oriented examples. Furthermore, its alignment with practical approaches is shown including an outlook on further requirements for successful implementation of strategies.

    Zuordnung der Publikation: TransWork, Digitalisierung/Industrie 4.0, Industrial Engineering, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung, Tim Jeske, Frank Lennings, Sascha Stowasser, Marc-André Weber
  • Weber MA, Jeske T, Lennings F, Stowasser S (2017) Productivity Strategies Using Digital Information Systems in Production Environments. In: Lödding H, Riedel R, Thoben KD, Cieminski G von, Kiritsis D (Hrsg) Advances in Production Management Systems. The Path to Intelligent, Collaborative and Sustainable Manufacturing. IFIP WG 5.7 International Conference, APMS 2017 Hamburg, Germany, September 3–7, 2017. Proceedings, Part I. Springer, Cham, S 338–345

    Abstract

    High productivity is essential for companies in order to survive in international competition, especially for those located in high-wage countries. Recent developments of digitalization open up new opportunities to manage and increase productivity. The development of company-specific strategies for the management of productivity, which are increasingly embossed by digitalization, is therefore an elementary task. This paper presents a framework for systematic design of productivity strategies for industrial production and explains conceptual potentials for the design of strategies. A detailed description of terms provides the necessary understanding. The framework encompasses three axes, the goal of productivity, the application of digital information management in industrial production and the different direct production areas as well as indirect supporting areas. The application of this framework is described for different corporate levels considering task- and goal-setting for various time horizons as well as an integrative view on technological, organizational and personnel aspects.

    Zuordnung der Publikation: TransWork, Digitalisierung/Industrie 4.0, Tim Jeske, Frank Lennings, Sascha Stowasser, Marc-André Weber
  • Weber MA, Stowasser S (2017) Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration. In: Festag S (Hrsg) Sicherheit in einer vernetzten Welt: Entwicklung, Anwendungen und Ausblick. XXXII. Sicherheitswissenschaftliches Symposion der GfS [17. Mai 2017 in Wien]. VdS-Verlag, Köln, S 143–156

    Abstract

    Wenn Mensch und Roboter ohne Schutzzaun zusammenarbeiten und interagieren, ergeben sich neue Potenziale zur Organisation und Gestaltung von Arbeit. In der Folge können Tätigkeiten für den Menschen weniger belastend und ergonomisch günstiger werden. Die Sicherheit von Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) kann durch grundlegende Entscheidungen wie Begrenzung von Nutzlasten und Design der Roboteranlagen mit weichen Rundungen, aber auch durch intelligente Software zur Kollisionserkennung und darauf basierend dem Ergreifen passender Maßnahmen gewährleistet werden. Die Verantwortung für den sicheren Einsatz von MRK tragen Hersteller, Betreiber und die sie nutzenden Mitarbeiter gleichermaßen.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser, Marc-André Weber
  • Alles eine Frage der Kultur [Interview mit Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser] (2016). In: REFA (Hrsg) Arbeit mit Zukunft. REFA Dossier. REFA, Dortmund, S 63–69

    Zuordnung der Publikation: Sascha Stowasser
  • Jeske T, Lennings F, Stowasser S (2016) Industrie 4.0 – Umsetzung in der deutschen Metall- und Elektroindustrie. Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 70(2):115–125. doi: 10.1007/s41449-016-0018-7

    Abstract

    Industrie 4.0 und die damit verbundenen Potenziale für die Produktion wurden vor rund fünf Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem ist das Thema in den Medien zunehmend präsent und u.a. Gegenstand zahlreicher abgeschlossener sowie andauernder und geplanter Forschungsvorhaben.

    Über die Bekanntheit des Begriffs, seines Inhalts und seine Bedeutung in der Breite der von kleinen und mittleren Unternehmen geprägten deutschen Industrie ist dagegen wenig bekannt. Vor diesem Hintergrund wurde eine Online-Befragung in der Metall- und Elektroindustrie durchgeführt, an der knapp 500 Unternehmen beteiligt waren. Es zeigte sich, dass der Begriff zwar in rund 90 Prozent der Unternehmen bekannt ist, jedoch lediglich bei etwa 30 Prozent ein klares Verständnis über dessen Inhalt besteht. Dabei werden mehrheitlich Begriffe wie Vernetzung, Produktion und Digitalisierung genannt. Darüber hinaus wurden u.a. die derzeitigen Aktivitäten der Unternehmen (Umsetzungsgrad) sowie die mit Industrie 4.0 verbundenen Erwartungen erfragt.

    Im Beitrag werden die Befragungsergebnisse ausführlich beschrieben und veranschaulicht. Zudem erlauben einzelne Bezüge zu einer vorangegangenen Befragung eine Einordnung der zeitlichen Entwicklung verschiedener Aspekte im Sinne einer Längsschnittbetrachtung.

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Tim Jeske, Frank Lennings, Sascha Stowasser
  • Seim C (2016) „Wir müssen digital innovativer werden“ [Interview mit Professor Sascha Stowasser]. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (228):7–9

    Zuordnung der Publikation: Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2016) Arbeitswissenschaftliche Entwicklungsziele und Erfordernisse in Verbindung mit der Hightech-Strategie Industrie 4.0. In: Pieper R (Hrsg), Lang KH (Hrsg) Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium 2014–2015. Band 11. Institut ASER, Wuppertal, S 97–113

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2016) Berücksichtigung von Menschen in der Hightech-Strategie „Industrie 4.0“. In: Festag S (Hrsg) Der digitale Mensch. Nutzen und Gefahren personenbezogener Kenngrößen. XXXI. GfS-Sicherheitswissenschaftliches Symposion der GfS (Mai 2016 in Innsbruck). VdS-Verlag, Köln, S 21–34

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2016) Rise of the machines isn’t the end for manual labour. Europe's World (33):37–39

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser, Arbeits- und Leistungsfähigkeit
  • Stowasser S (2016) Wandlungstreiber Demografie – Unternehmen müssen darauf antworten. In: Höfling S (Hrsg), Schlembach C (Hrsg), Wittpahl V (Hrsg) Innovationshemmnis Fachkräftemangel. Perspektiven für die deutsche High-Tech-Zukunft. Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen. Sonderausgabe 2/2016. Hanns-Seidel-Stiftung, München, S 10–20

    Zuordnung der Publikation: Sascha Stowasser
  • Stowasser S, Jaeger C (2016) Arbeitszeitmodelle einer neuen Generation. In: Seiler M (Hrsg) Wem gehört die Zeit? Innovative Arbeitszeitgestaltung in der Praxis. Schäffer-Poeschel, Stuttgart, S 15–34

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Sascha Stowasser
  • www.unicum.de: Jobkiller Industrie 4.0? Industrie 4.0 verursacht gegenläufige Effekte. [Interview mit Professor Sascha Stowasser]. www.unicum.de/karriere/aktuelles/berufe-aktuell/jobkiller-industrie-40/. Zugegriffen: 2. März 2016

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Sandrock S, Stowasser S (2015) Ergonomische Arbeitsgestaltung – für Wirtschaftlichkeit und Wohlbefinden. In: Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Hrsg) Leistungsfähigkeit im Betrieb. Kompendium für den Betriebspraktiker zur Bewältigung des demografischen Wandels. Springer, Berlin, S 101–107

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Arbeitswelt der Zukunft, Stephan Sandrock, Sascha Stowasser
  • Seim C (2015) Deutschland 2015, Deutschland 2020 – wo wachsen wir hin? Interview mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Professor Sascha Stowasser. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (223):4–9

    Zuordnung der Publikation: Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2015) Designing work and qualification in times of demographic changes. In: University of Turku (Hrsg) Work2015 – New Meanings of Work. Abstracts. University of Turku, Turku, S 20–21

    Abstract

    The article presents results of a recently finalized three years project „stradewari“, which combines practical experiences with research expertise. In four industrial companies these questions were intensely pursued for over three years within the actual operational environment. The project consortium developed devices to rationalize operational strategies and by that make them more sustainable. They assure both, wholesome work design and a high profitability of industrial production under the circumstances of demographic changes. It is about a corresponding consideration and taking up on demographic determent changes in operational spheres of fields of action such as preservation of personnel capacity, winning skilled personnel, personnel progress and qualification.

    Zuordnung der Publikation: Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2015) Ein wirksames Industrial Engineering in Deutschland – Die gemeinsame Vision des MTM-Instituts und des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft. In: Kuhlang P (Hrsg) Modellierung menschlicher Arbeit im Industrial Engineering. Grundlagen, Praxiserfahrungen und Perspektiven. MTM-Schriften Industrial Engineering, Ausgabe 3. Ergonomia, Stuttgart, S 57–66

    Zuordnung der Publikation: Industrial Engineering, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2015) Keine Panik, bitte! Gastkommentar. Handelsblatt (102):29

    Zuordnung der Publikation: Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2015) Niemand verpasst den Anschluss. In: FRANKFURT BUSINESS MEDIA (Hrsg) Jahrbuch 2015/2016 Innovation. Schwerpunkt Consulting: Industrie 4.0 erfolgreich implementieren. FRANKFURT BUSINESS MEDIA, Friedberg, S 18–19

    Zuordnung der Publikation: Digitalisierung/Industrie 4.0, Sascha Stowasser
  • Stowasser S (2015) Praxisgerechte Ergonomienormung für die Arbeitswelt der Zukunft. KANBrief (3):6–7

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Sascha Stowasser
  • Stowasser S, Jeske T (2015) Arbeitswelt der Zukunft. In: Schlick CM (Hrsg) Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Campus, Frankfurt am Main, S 35–43

    Abstract

    Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hängt stark davon ab, wie passgenau das Unternehmen auf interne und externe Wandlungstreiber eingeht. Zunehmend sind die Digitalisierung der Arbeitswelt und die demografische Strukturverschiebung Wandlungstreiber, auf die die deutschen Unternehmen reagieren müssen. Erfolg versprechend sind die unternehmerischen Bestrebungen und Handlungen dann, wenn auf die Einhaltung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse geachtet wird. Eine einzige, mustergültige Herangehensweise zur Lösung digitaler und demografischer Herausforderungen existiert jedoch nicht!

    Zuordnung der Publikation: Arbeitswelt der Zukunft, Tim Jeske, Sascha Stowasser
  • Sandrock S, Stowasser S (2014) Psychosoziale Arbeitsbelastung und Erkrankungsrisiken - Wie kann von Befragungen auf Arbeitsbedingungen und deren Gestaltung geschlossen werden? S. 178-193. In: Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (HrsG.): Erkrankungsrisiken durch arbeitsbedingte psychische Belastung. transfer 4. Düsseldorf: LIA.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsbezogene psychische Belastung, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stephan Sandrock, Sascha Stowasser
  • Sandrock S, Brombach J, Stowasser S (2011) Indikatoren und Kennzahlen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. In: Basi (Hrsg) 32. Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin „Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ 18.–21. Oktober in Düsseldorf. Präsentationen der Kongressvorträge. Basi, St. Augustin

    Zuordnung der Publikation: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stephan Sandrock, Sascha Stowasser
  • Sandrock S, Stowasser S (2010) Zur Ableitung bedingungsbezogener Aussagen mit dem DGB-Index Gute Arbeit. Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 64(1):31–35

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsbezogene psychische Belastung, Stephan Sandrock, Sascha Stowasser, Befragung, arbeitsbezogene psychische Belastung, Mitarbeiterbefragung, psychische Gesundheit