Arbeitszeit

Die Arbeits- und Betriebszeitgestaltung hat wesentlichen Einfluss auf die Flexibilität der Unternehmen. Flexibilität umfasst zwei Perspektiven: zum einen die stets zuverlässige und wirtschaftliche Erfüllung von Kundenbedürfnissen, zum anderen die individuelle Flexibilität der Beschäftigten hinsichtlich einer lebenssituationsspezifischen Arbeitszeit wie z. B. bei der Betreuung von Kindern oder der Pflege Angehöriger. Ergonomisch gestaltete Arbeitszeiten und Schichtpläne können die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten frühzeitig fördern und langfristig erhalten. Das Themenfeld umfasst die Gebiete Arbeits- und Betriebszeitgestaltung, Schichtplangestaltung und Arbeitszeitkonten.

Das ifaa unterstützt seine Mitgliedsverbände und deren Mitgliedsunternehmen

  • bei der Entwicklung von strategischen und unternehmensspezifischen Konzepten und der Gestaltung von Arbeitszeit- und Schichtplänen,
  • durch Vermittlung von Informationen rund um das Thema Arbeitszeit,
  • durch Vorträge und Workshops,
  • durch die Förderung des Erfahrungsaustauschs.
  • Ergonomische Schichtplangestaltung

    Schichtarbeit, insbesondere Arbeit gegen den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und zu sozial wertvollen Zeiten, geht mit einer besonderen Belastung einher. Im Sinne der Prävention sind Schichtpläne gemäß arbeitswissenschaftlicher Empfehlungen zu gestalten, um negative Folgen zu vermeiden.

  • Lebenssituationsspezifische Arbeitszeitmodelle

    Neben der wirtschaftlichen Erfüllung von Kundenbedürfnissen umfasst die flexible und individuelle Arbeitszeitgestaltung auch die individuelle Flexibilität der Beschäftigten hinsichtlich einer lebenssituationsspezifischen Arbeitszeit wie z. B. bei der Betreuung von Kindern, der Pflege Angehöriger oder im Rahmen des lebenslangen Lernens.

  • Orts- und zeitflexibles Arbeiten

    Zeitliche und räumliche Flexibilität eröffnet Betrieben und Beschäftigten neue Wege, Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren, die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhöhen sowie qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Diese Flexibilität benötigt jedoch klare Strukturen, verbindliche Absprachen, Planbarkeit, technische Infrastrukturen sowie neue Kompetenzen für Führungskräfte und Beschäftigte.

Unsere Position

Voraussetzung für den Erfolg bedarfsgerechter Arbeitszeitmodelle ist eine Führung, die eine eigenverantwortliche Nutzung von Freiräumen durch die Beschäftigten zulässt und bei Bedarf steuernd eingreift. Bedarfsgerecht bedeutet flexibel, alternsgerecht und lebenssituationsspezifisch.

"Schichtarbeit arbeitswissenschaftlich gestaltet — entlastet Mitarbeiter und stärkt Unternehmen"

ifaa-Film

Blick in die Zukunft – eine neue Qualität der Flexibilität

Die Arbeitszeit der Zukunft wird immer flexibler. Die Flexibilität der Produktion stellt auch neue Anforderungen an die Flexibilität der Beschäftigten. Es gilt, Arbeitszeitsysteme zu gestalten, die einerseits einen wirtschaftlich effizienten, bedarfsorientierten Personaleinsatz sicherstellen und andererseits die individuellen Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten berücksichtigen.

Ihre Ansprechpartner

Dr. rer. pol.
Ufuk Altun

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 211 542263-41
Telefax: +49 211 542263-37

Dipl.-Arb.-Wiss.
Veit Hartmann M. A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 211 542263-27
Telefax: +49 211 542263-37

Unsere Empfehlungen

Tarifabschluss 2018: Innovative Arbeitszeitgestaltung

Broschüren

In der Broschüre finden Sie arbeitswissenschaftliche Hilfestellungen und Praxisbeispiele für die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle.

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ifaa-Differenzrechner

Checklisten/Handlungshilfen

Das Tool unterstützt bei der Ermittlung des Personalbedarfs bei individuellen Wochenarbeitszeiten (verkürzte Vollzeit).

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Bedarfsgerechte Arbeitszeitsysteme in der Praxis

Broschüren

Die Broschüre zeigt Grundlagen komplexer Schichtplangestaltung auf und bietet anhand von Praxisbeispielen und aktuellen Modellen Lösungen an.

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Checkliste zur Gestaltung mobiler Arbeit

Checklisten/Handlungshilfen

Die Checkliste gibt den Betrieben einen Überblick über die unterschiedlichen Handlungsfelder und lässt die Gestaltungsbedarfe erkennen.

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Publikationen

  • Altun U (2018) Die Zukunft braucht Arbeitszeit 4.0! Durch Anpassung des Arbeitszeitgesetzes mehr Flexibilität nach unten und oben. BMBF. https://www.wissenschaftsjahr.de/2018/neues-aus-den-arbeitswelten/das-sagt-die-wissenschaft/die-zukunft-braucht-arbeitszeit-40-durch-anpassung-des-arbeitszeitgesetzes-mehr-flexibilitaet-nach-unten-und-oben/. Zugegriffen: 8. August 2018

    Abstract

    Für die Herausforderungen der zukünftigen digitalen Arbeitswelt sowie Wünsche der Beschäftigten, die Arbeitszeiten an persönliche Belange anzupassen, sind die aktuellen gesetzlichen Regelungen, wie zum Beispiel die tägliche durchschnittliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden oder die elfstündige Ruhezeit, nicht mehr zeitgemäß. Daher ist es erforderlich, die gesetzlichen Regelungen an die Gegebenheiten und Belange der Beschäftigten und Betriebe anzupassen.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Digitalisierung/Industrie 4.0, Ufuk Altun
  • Altun U (2018) Identifizieren von Handlungsfeldern „digitaler arbeitsbezogener Erreichbarkeit“ mithilfe einer Checkliste.  Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 72(1):56–60

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit digitaler arbeitsbezogener Erreichbarkeit und wie Gestaltungs- und Handlungsfelder mithilfe einer Checkliste identifiziert werden können.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun, Personal, Führung
  • Altun U (2018) Ort- und zeitflexibles Arbeiten mithilfe eines Selbstbewertungsinstrumentes erfolgreich und gesundheitsgerecht gestalten. In: Trimpop R, Kampe J, Bald M, Seliger I, Effenberger G (Hrsg.) Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit. Voneinander lernen und mieinander die Zukunft gestalten. 20. Workshop 2018. Asanger Verlag, Kröning, S 283-286

    Abstract

    Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen den Beschäftigten, für dienstliche und betriebliche Belange zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an unterschiedlichen Orten zu arbeiten. Folglich ist für eine gesundheitsgerechte Gestaltung des orts- und zeitflexiblen Arbeitens eine umfangreiche Planung der Einführung und Umsetzung notwendig. Dieser Herausforderung geht die vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft entwickelte Checkliste nach. Sie dient als Selbstbewertungsinstrument zur Standortbestimmung, Identifizierung und Erarbeitung von konkreten Gestaltungsmaßnahmen und navigiert die betrieblichen Akteure durch die relevanten Themenbereiche und unterstützt sie dabei konkrete Maßnahmen, Umsetzungszeiträume und Zielsetzungen zu formulieren. So werden die betrieblichen Akteure in die Lage versetzt, mobile Arbeit zielorientiert, präventiv und gesundheitsgerecht zu planen und zu gestalten.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun, Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung, betriebliche Flexibilität, Arbeitszeit, Zusammenarbeit, flexible Arbeitsgestaltung, Flexibilität, Erreichbarkeit, Flexibilisierung, Arbeitsgestaltung, Gesundheit, Arbeitszeitgestaltung, Arbeitszeitplanung, Homeoffice, mobile Arbeit, Work-Life-Balance, zeitflexible Arbeit, Zeitsouveränität
  • Altun U, Börkircher M, Glaser S, Hartmann V, Hille S, Orlowski S, Schweppe K, Tondorf B, Weber C, Wiedemann M, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Hrsg) (2018) Der Tarifabschluss 2018. Innovative Möglichkeiten für die betriebliche Arbeitszeitgestaltung. ifaa, Düsseldorf

    Abstract

    Der Tarifabschluss 2018 der Metall- und Elektroindustrie enthält wichtige Neuerungen. Die Broschüre „Tarifabschluss 2018. Innovative Möglichkeiten für die betriebliche Arbeitszeitgestaltung“ aus der Reihe „Bedarfsgerechte Arbeitszeitsysteme in der Praxis“ vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft greift die Neuerungen auf und bietet zusätzlich zu praktischen Erläuterungen zu den neuen Arbeitszeitmodellen und den Beantragungs- und Genehmigungsverfahren anhand von Praxisbeispielen Lösungen an. Sie steht kostenlos in Druckformat oder über die ifaa-Website zum Download zur Verfügung: www.arbeitswissenschaft.net/broschuere_Tarifabschluss_2018

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Veit Hartmann, Ufuk Altun, Sven Hille, Arbeitswissenschaft, Arbeitszeit, Arbeitszeitbedarf, Tarif, Arbeits- und Betriebszeitgestaltung
  • Altun U, Hartmann V (2018) Präventive und gesundheitsgerechte Arbeitszeitgestaltung. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (233):12–15

    Abstract

    Arbeitszeiten, die sich an unterschiedliche Lebensphasen anpassen lassen, die Belange verschiedener Beschäftigtengruppen stärker berücksichtigen, sowie ergänzende Maßnahmen zur Kompensation von Belastungen und zum Erhalt der Gesundheit können dazu beitragen, die Mitarbeitenden langfristig an das Unternehmen zu binden, neue Beschäftigtenpotenziale zu erschließen und die Leistungsfähigkeit bis zum Rentenalter zu erhalten. So können die Beschäftigten zum einen trotz gesundheitlicher und zeitlicher Einschränkungen weiter eingesetzt werden. Zum anderen werden individuelle Arbeitszeitvorlieben und -wünsche berücksichtigt. Es werden Praxisbeispiele beschrieben: Wahlarbeitszeit im Klinikum Saarbrücken, flexible Vollzeitarbeit bei der BMW AG (Vollzeit Select), betriebliche Gesundheitsförderung bei der OKE Group GmbH, betriebliche Gesundheitsförderung für Schichtarbeiter bei der Wacker Chemie AG.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Veit Hartmann, Ufuk Altun, Arbeits- und Leistungsfähigkeit
  • Altun U, Koczy A (2018) Checkliste zur Gestaltung orts- und zeitflexibler Arbeit. In: GfA (Hrsg) Arbeit(s).Wissen.Schaf(f)t Grundlage für Management & Kompetenzentwicklung. Bericht zum 64. Arbeitswissenschaftlichen Kongress vom 21.–23. Februar 2018. GfA-Press, Dortmund, Beitrag C.4.1

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Gestaltung orts- und zeitflexibler Arbeit und wie mithilfe einer Checkliste entsprechende Handlungsbedarfe identifiziert werden können. Um das orts- und zeitflexible Arbeiten effektiv und gesundheitsgerecht zu gestalten, sollten im Vorfeld betriebsspezifische und individuelle Anforderungen ermittelt, daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet und anschließend konsequent im Unternehmen umgesetzt werden. Die vorliegende Checkliste hilft betrieblichen Akteuren dabei, sich einen Überblick über die unterschiedlichen Handlungsfelder zu verschaffen und mögliche Gestaltungs- und Handlungsbedarfe im Unternehmen zu erkennen.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Digitalisierung/Industrie 4.0, Ufuk Altun, Amelia Koczy, Arbeitszufriedenheit, Führung
  • Hille S, Altun U, Tondorf B (2018) „Arbeitszeit im Wandel“. Moderne Arbeitszeitgestaltung in der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland. Leistung & Entgelt (1):3–47

    Abstract

    Die Arbeits- und Betriebszeitgestaltung hat einerseits einen Einfluss auf die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und andererseits auf die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten. Dabei umfasst eine flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeitgestaltung die stets zuverlässige und wirtschaftliche Erfüllung von Kundenbedürfnissen und die individuelle Flexibilität der Beschäftigten hinsichtlich einer lebenssituationsspezifischen Arbeitszeit. So lassen sich nicht nur flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeitmodelle, zum Beispiel zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie umsetzen, sondern für jedes Unternehmen kann eine passgenaue Lösung entwickelt werden. Der Beitrag gibt das Wesentliche der Broschüre „Arbeitszeit im Wandel“ wieder.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun, Sven Hille, Bettina Tondorf
  • Hille S, Molketin C, Tondorf B (2018) Arbeitszeitgestaltung im Zeitalter der Digitalisierung. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (232):20–23

    Abstract

    Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten soll zu einer Harmonisierung zwischen den unternehmerischen Bedarfen und den persönlichen Bedürfnissen der Beschäftigten führen. Derartige Arbeitszeitmodelle können sowohl über die Flexibilisierung von Struktur, Lage und Dauer der Arbeitszeit als auch die eigenverantwortliche Gestaltung der Arbeitszeit durch den Beschäftigten (zum Beispiel Vertrauensarbeitszeit) gestaltet und gesteuert werden. Die Flexibilität hinsichtlich des Arbeitsortes wird zukünftig eine wichtigere Rolle spielen. So können die Unternehmen schneller auf Kundenwünsche eingehen, auf schwankende betriebliche Anforderungen reagieren und die Beschäftigten durch gesunde lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle motivieren.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Digitalisierung/Industrie 4.0, Sven Hille, Christine Molketin, Bettina Tondorf
  • Lennings F, Altun U (2018) Schichtarbeit unter demografischen Herausforderungen. In: Rump J, Eilers S (Hrsg) Arbeitszeitpolitik. Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung lösen. Springer, Berlin, S 107-139

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Beitrags stehen Maßnahmen zur Gestaltung von Schichtarbeit, die präventiv wirken und den Einsatz von Beschäftigten mit körperlichen oder situativen Beeinträchtigungen ermöglichen und fördern. Dafür ist in der Regel ein erhöhter Planungs- und Umsetzungsaufwand erforderlich. Wie viel Aufwand im Einzelfall erforderlich und wie viel überhaupt möglich ist, hängt jeweils von der spezifischen Unternehmenssituation ab. Geeignete Lösungen müssen unter anderem die Branche, Arbeitsaufgaben, Region sowie die Zusammensetzung und Altersstruktur der Belegschaft berücksichtigen. Es gibt keine universellen Einheitslösungen von der Stange. Voraussetzung für alle hier beschriebenen Maßnahmen ist, dass der Betriebszeitbedarf des Unternehmens zuverlässig abgedeckt bleibt.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Arbeitszeit, Ufuk Altun, Frank Lennings, Arbeitsorganisation, betriebliche Flexibilität, Arbeitswissenschaft, arbeitswissenschaftliche Empfehlungen, Arbeitszeit, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Bedürfnisse der Beschäftigten, Arbeitszeitbedarf, Lebensarbeitszeit, Flexibilität, Langzeitkonto, Zeiterfassung, Ergonomie, Schichtenmodell, Arbeitszeitvolumen, Arbeits- und Betriebszeitgestaltung, Flexibilisierung, Arbeitszufriedenheit, Alterstrukturanalyse, Personalbedarf, Gesundheit, Arbeitszeitgesetz, Arbeitszeitgestaltung, Arbeitszeitkonto, Arbeitszeitkonten, Arbeitszeitplanung, Betriebszeit, Gleitzeit, Homeoffice, Jahresarbeitszeit, lebenssituationsspezifische Arbeitszeitmodelle, mobile Arbeit, ortsflexible Arbeit, Vertrauensarbeitszeit, Work-Life-Balance, zeitflexible Arbeit, Zeitsouveränität
  • Molketin C (2018) Innovative und intelligente Arbeitszeitsysteme. 3. Arbeitgeberforum Zukunft der Arbeit. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (232):18–19

    Abstract

    Vom Wandel betroffen sind alle Bereiche eines Unternehmens – von der Verwaltung über die Produktion bis hin zum Marketing und Vertrieb. Eine wichtige Stellschraube, um dem globalen Wandel zu begegnen und damit wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die Arbeitszeit. Wie das funktionieren kann, beleuchteten die Experten aus Wissenschaft und Praxis. Sie diskutierten mit den Teilnehmern sämtliche Aspekte rund um innovative und intelligente Arbeitszeitsysteme.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Christine Molketin
  • Seim C (2018) Wie gut sind wir für die intelligente digitale Zukunft aufgestellt? Betriebspraxis & Arbeitsforschung (233):4–9

    Abstract

    Im März besuchte Professor Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft zu einem Gedankenaustausch mit Prof. Sascha Stowasser sowie den Fachbereichsleitern Sven Hille, Dr. Frank Lennings und Dr. Stephan Sandrock zum Thema Herausforderungen auf dem Weg zu vernetzter Digitalisierung und künstlicher Intelligenz. Das Ende 2017 veröffentlichte Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen, war unter anderem wegen der darin formulierten Forderung, „bei kollektiven Regelungen Abweichungen von der Mindestruhezeit von elf Stunden“ zuzulassen, intensiv diskutiert worden.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Digitalisierung/Industrie 4.0, Christine Molketin
  • Tondorf B, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Hrsg) (2018) Bedarfsgerechte Arbeitszeitsysteme in der Praxis. Gestaltung komplexer Schichtsysteme. ifaa, Düsseldorf

    Abstract

    Die Broschüre beschäftigt sich mit komplexer Schichtplangestaltung wie differenzierten Besetzungsanforderungen, unterschiedlichen Wochenarbeitszeiten und Zeitpräferenzen von Beschäftigten. Sie vermittelt Grundlagen, bietet anhand von Praxisbeispielen Lösungen an und zeigt schließlich aktuelle Modelle zur komplexen Schichtplangestaltung auf.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Bettina Tondorf, Arbeitszeitgestaltung
  • Altun U (2017) Arbeitszeiten der Zukunft. Flexibler, individueller, differenzierter. soziologie heute (51):16-18

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Digitalisierung/Industrie 4.0, Ufuk Altun
  • Altun U (2017) Buchvorstellung: Chronobiologie im Personalmanagement – Wissen, wie Mitarbeiter ticken. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (229):60

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun, Arbeits- und Leistungsfähigkeit, Personal
  • Altun U (2017) Checkliste zur Gestaltung digitaler arbeitsbezogener Erreichbarkeit. ifaa, Düsseldorf

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ufuk Altun, Arbeitszufriedenheit
  • Altun U (2017) Identifizieren von Handlungsfeldern „digitaler arbeitsbezogener Erreichbarkeit“ mithilfe einer Checkliste. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Hrsg) Soziotechnische Gestaltung des digitalen Wandels – kreativ, innovativ, sinnhaft. 63. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft. GfA-Press, Dortmund, Beitrag D.2.2

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ufuk Altun, Arbeitszufriedenheit
  • Altun U (2017) Identifizieren von Handlungsfeldern „digitaler arbeitsbezogener Erreichbarkeit“ mithilfe einer Checkliste. Zeitschrift für Arbeitswissenschaft. doi:10.1007/s41449-017-0064-9

    Abstract

    Durch die Digitalisierung, Entwicklung mobiler Endgeräte und das Internet gewinnen mobiles Arbeiten sowie die arbeitsbezogene Erreichbarkeit zunehmend an Bedeutung. Dieser Trend ermöglicht den Betrieben sowie Beschäftigten neue flexible Arbeitsformen und Arbeitszeitmodelle. Jedoch sollte die arbeitsbezogene Erreichbarkeit betrieblich so geregelt werden, dass die zeitliche Strukturierung des Arbeits- und des sozialen Lebens nicht darunter leidet und nicht zu gesundheitlichen, familiären und sozialen Beeinträchtigungen führt. Die vom ifaa entwickelte Checkliste liefert Hinweise auf die zu drehenden Stellschrauben sowie Handlungsbedarfe, sodass die betriebsspezifischen Anforderungen und Maßnahmen anhand der Checkliste ermittelt und anschließend konkrete Schritte eingeleitet werden können.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ufuk Altun
  • Altun U (2017) Mobiles Arbeiten. Zahlen | Daten | Fakten. Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. www.arbeitswissenschaft.net/ZDF_Mobiles_Arbeiten. Zugegriffen: 6. September 2018

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit, Ufuk Altun
  • Altun U (2017) Orts- und zeitflexibles Arbeiten als soziale Innovation. soziologie heute (55):18–21

    Abstract

    Globalisierung, demografischer Wandel sowie Digitalisierung und die damit einhergehenden wirtschaftlichen, politischen und technologischen Entwicklungen verändern unter anderem die Beschäftigungsverhältnisse und die Arbeitswelt. Dabei spielen zwei Aspekte zunehmend eine wichtige Rolle: Die Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Trennung von Betriebssitz und Arbeitsort, also ortsflexibles Arbeiten. Folglich lösen sich die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sowie Beruf und Privatleben auf. Die gegenwärtigen politischen und wissenschaftlichen Diskussionen um orts- und zeitflexibles Arbeiten sind demzufolge vielschichtig und kontrovers, welche überblicksartig dargestellt werden.

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun
  • Altun U (2017) ifaa-Checkliste zur Gestaltung mobiler Arbeit. Orts- und zeitflexible Arbeit erfolgreich gestalten. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (231):18–22

    Abstract

    Eine vom ifaa entwickelte Checkliste hilft betrieblichen Akteuren, sich einen Überblick über die unterschiedlichen Handlungsfelder zu verschaffen und mögliche Gestaltungs- und Handlungsbedarfe im Unternehmen zu erkennen. So haben diese die Möglichkeit, orts- und zeitflexible Arbeit zielorientiert sowie detailliert zu planen und zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um Antworten auf juristische beziehungsweise tarifrechtliche Fragen, sondern auch um organisatorische Themen.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit, Digitalisierung/Industrie 4.0, Ufuk Altun
  • Altun U, Hille S, Jaeger C (2017) Gestaltung und Einführung flexibler Arbeitszeiten. Leistung & Entgelt (2):3–46

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun, Sven Hille
  • Jaeger C (2017) Change into an Ergonomic 3 Shift Model with a Reduction of Night Shifts for all Workers. In: Schlick CM, Duckwitz S, Flemisch F, Frenz M, Kuz S, Mertens A, Mütze-Niewöhner S (Hrsg) Advances in Ergonomic Design of Systems, Products and Processes. Proceedings of the Annual Meeting of GfA 2016. Springer, Berlin, S 125–133

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Arbeitszeit
  • Jaeger C (2017) Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit am Beispiel zweier Schichtsysteme. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Hrsg) Soziotechnische Gestaltung des digitalen Wandels – kreativ, innovativ, sinnhaft. 63. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft. GfA-Press, Dortmund, Beitrag A.4.5

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsbezogene psychische Belastung, Arbeitszeit
  • Jaeger C (2017) Gute Arbeitszeit – schlechte Arbeitszeit? Die Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit gibt Aufschluss. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (230):21–26

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit
  • Jaeger C, Altun U, Glaser S, Lawonn C, Matthes A, Gesamtmetall, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Hrsg) (2017) Arbeitszeit im Wandel. IW Medien, Berlin

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Ufuk Altun
  • Molketin C (2017) Arbeiten und Führen 4.0. 2. Arbeitgeberforum Zukunft der Arbeit. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (229):16–17

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Christine Molketin
  • Molketin C (2017) „Wir brauchen Experimentierräume bei den Arbeitszeitregelungen“. Interview mit dem Präsidenten der BDA, Ingo Kramer. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (230):4–5

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Christine Molketin
  • Jaeger C (2016) Ergonomisch gestaltetes 3-Schichtsystem mit Nachtschichtreduktion für alle Beschäftigten. sozialpolitik.ch (2):1–3

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit
  • Jaeger C (2016) Umstellung auf ein ergonomisch gestaltetes 3-Schichtsystem mit Nachtschichtreduktion für alle Beschäftigten. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) (Hrsg) Arbeit in komplexen Systemen. Digital, vernetzt, human?! 62. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 2.–4. März 2016. GfA-Press, Dortmund, Beitrag C2.4, S 1–4

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit
  • Stowasser S, Jaeger C (2016) Arbeitszeitmodelle einer neuen Generation. In: Seiler M (Hrsg) Wem gehört die Zeit? Innovative Arbeitszeitgestaltung in der Praxis. Schäffer-Poeschel, Stuttgart, S 15–34

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit, Sascha Stowasser
  • „Licht beeinflusst unsere innere Uhr“ (2016). Interview [mit Dipl.-Psych. Corinna Jaeger]. FERRUM (6):18–19

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsgestaltung/Ergonomie, Arbeitszeit
  • Jaeger C (2015) Gegenüberstellung von Schichtsystemen mit unterschiedlicher Schichtlänge aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive. Betriebspraxis & Arbeitsforschung (224):12–21

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit
  • Jaeger C (2015) Schichtarbeit arbeitswissenschaftlich gestaltet – entlastet Mitarbeiter und stärkt Unternehmen. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) (Hrsg) VerANTWORTung für die Arbeit der Zukunft. Bericht zum 61. Arbeitswissenschaftlichen Kongress vom 25.–27. Februar 2015. GfA-Press, Dortmund, Beitrag B.3.2, S 1–5

    Zuordnung der Publikation: Arbeitszeit
  • Sandrock S (2014) Ständige Erreichbarkeit. In Ergonomiemarkt 2/2014, 18-19.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitszeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stephan Sandrock
  • Sandrock S (2014) Ständige Erreichbarkeit. In Personalpraxis + Recht 2/2014, 42-43.

    Zuordnung der Publikation: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsbezogene psychische Belastung, Arbeitszeit, Stephan Sandrock