Wer verdient was? Die richtige Höhe der Vergütung von Arbeitsaufgaben

Aktuell werden Statistiken zu Verdiensten des Vorjahres veröffentlicht. Aufgelistet werden Top-Branchen oder auch Top-Berufe. Zuweilen gibt es auch Informationen über regionale Unterschiede in den Verdienst-Niveaus. Doch hilft dies – abgesehen von einem Grundgefühl für die allgemeine Lage  – einem Betrieb, der vor der Frage steht, wieviel Geld er nun für die Besetzung konkreter Stellen einplanen muss? In vielen Verbandsgebieten der Metall- und Elektroindustrie starten derzeit wieder neue Erhebungen zu Verdiensten in den einschlägigen M+E Branchen. „Gemeinsam mit dem ifaa haben die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie regionalspezifische Varianten der Erhebung, Auswertung und Ergebnisdarstellung in den vergangenen Jahren mit Blick auf die Anforderungen Ihrer Mitgliedsunternehmen ausgebaut“, so Andreas Feggeler, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Düsseldorf, 07.04.2021

Wo liegen die Unterschiede zu anderen Erhebungen?

Unterschiede liegen in der Art der Datenerhebung, dem Umfang des Arbeitsaufgaben-Kataloges beziehungsweise zusätzlicher Angaben sowie Form und Umfang der Auswertungen.

Einheitlicher Standard: verlässlich und immer aktuell

In vom ifaa koordinierten Arbeitskreisen werden verbandsübergreifend Standards definiert und eingehalten. Damit ist die Vergleichbarkeit der umfangreichen und aussagekräftigen Erkenntnisse auch über Bundesländergrenzen hinweg gesichert. Kern aller dieser Erhebungen ist die Erfassung tatsächlicher Jahresverdienste, die Beschäftigte für die Ausübung von branchentypischen Arbeitsaufgaben jeweils im Vorjahr erhalten haben. Basis dieser Vergleiche stellen einheitlich beschriebene Arbeitsaufgaben mit eindeutigem Anforderungsniveau und Aufgabeninhalt dar. Dazu gehören:

  • Definierte Arbeitsaufgaben,
  • Beschreibung der Arbeitsaufgaben und Tätigkeiten zur eindeutigen Einordnung,
  • Auswertung hinsichtlich Region, Betriebsgröße, Branche,
  • hohe Teilnehmerzahl, breite Datenbasis,
  • langjährige Durchführung, Längsschnittauswertungen möglich,
  • keine Selbsteinschätzung, daher höhere Validität der Daten,
  • zusätzliche Prüfung der Daten durch Verbände,
  • unternehmensspezifische Auswertungen.

Die Teilnahme ist für Mitgliedsunternehmen der M+E Verbände kostenlos, und bietet den Teilnehmern auch die Möglichkeit der Rücksprache und Beratung.

https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/studien/aufgabenbezogene-verdienststatistik/

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Molketin unter 0211 542263-26 oder c.molketin@ifaa.de. Gerne vermitteln wir ein Interview mit unseren Experten.

Christine Molketin M.A.

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49 211 542263-26
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