Trotz steigender Beschäftigungszahlen weniger Arbeitsunfälle: ein gut organisierter Arbeitsschutz wirkt

Seit Bestehen der Bundesrepublik liegen die meldepflichtigen Arbeitsunfälle in 2017 auf dem niedrigsten Stand: 22,5 Unfälle je 1.000 Vollarbeiter*. „Das hat unter anderem mit einem gut organisierten Arbeitsschutz zu tun. Unternehmen nehmen hier ihre Verantwortung ernst“, so Dr. Stephan Sandrock, Leiter des Fachbereichs für Arbeits- und Leistungsfähigkeit am ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. „Umfassende Arbeitsschutzmaßnahmen in Kombination mit Beschäftigten, die auch ihre Verantwortung in Punkto Arbeitssicherheit wahrnehmen führen zu weniger Unfällen, weniger Ausfällen und zu mehr Produktivität zum Wohle aller.“ 

Düsseldorf, 22.05.2019

Arbeitsschutz ist Chefsache

Ein gut organisierter Arbeits- und Gesundheitsschutz hilft nicht nur die umfangreichen gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, sondern hat auch betriebswirtschaftliche Vorteile. „Oft tun sich kleine und mittlere Unternehmen schwer, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen: Zum einen fehlt vielen eine praktische Umsetzungshilfe, zum anderen steht bei ihnen das Tagesgeschäft im Mittelpunkt. Hier unterstützt das ifaa mit einem praktischen Handbuch“ erläutert der Wissenschaftler. Das Buch liefert die Grundlagen zu den gesetzlichen Vorgaben und beschreibt, wie Arbeits- und Gesundheitsschutz Schritt für Schritt umgesetzt werden kann und wie am Ende ein gut durchdachtes Arbeitsschutzmanagement etabliert werden kann.

„Arbeitsschutz muss direkt in der Führung angesiedelt und auf allen Führungsebenen verankert werden. Nur so kann er erfolgreich umgesetzt werden.“ so Sandrock. „Zudem müssen Beschäftigte auch ihre Pflichten wahrnehmen, und den Arbeitgeber bei den Arbeitsschutzmaßnahmen unterstützen: Dazu gehört das Tragen der zur Verfügung gestellten Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ebenso wie die Verwendung von ergonomischen Hilfen oder die Benutzung des Handlaufs.

Auf der ifaa-Website gibt es weitere Informationen zum Thema und zum Buch: https://www.arbeitswissenschaft.net/themenfelder/arbeits-und-gesundheitsschutz/

Darüber hinaus können Sie sich gern an uns wenden. Ansprechpartnerin: Christine Molketin c.molketin(at)ifaa-mail.de / 0211 54 226326. Gerne vermitteln wir ein Interview mit unseren Experten.

* https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitswelt-und-Arbeitsschutz-im-Wandel/Arbeitsweltberichterstattung/SuGA/SuGA_node.html

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Christine Molketin M.A.

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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