Der gute Vorsatz: Mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Der gute Vorsatz: Mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Über die Hälfte der Deutschen will sich mehr bewegen*. Das ist zwar ein guter Vorsatz: Doch wie können insbesondere Beschäftigte dies schon mit kleinen Verhaltensänderungen umsetzen? Welche gesundheitsförderliche Unterstützung kann der Arbeitgeber leisten? „Wir sind eine Gesellschaft geworden, die immer mehr sitzt. Ob am Arbeitsplatz, im Auto oder in der Bahn,“ so Dr. Anika Peschl, wissenschaftliche Expertin des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. „Gerade Beschäftigte mit sitzender Tätigkeit sollten regelmäßige Bewegungseinheiten in ihren (Arbeits-)Alltag integrieren.“ Es muss nicht gleich Höchstleistungssport sein, schon regelmäßige moderate Bewegung reicht aus, um Körper und Geist fit zu halten.

Düsseldorf, 09.01.2020.

Gerade zu Beginn des Jahres, der Zeit der guten Vorsätze, lohnt es sich seitens Unternehmen, auf die Vorteile von Bewegung und Sport hinzuweisen sowie an die Eigenverantwortung der Beschäftigten zu appellieren. Das erhöht nochmal die Motivation, die guten Vorsätze auch tatsächlich umzusetzen. Das ifaa hat ein paar Tipps für mehr Bewegung im (Arbeits-)Alltag:  

  • Ein Spaziergang in der Mittagspause kann z. B. die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern. Verabreden Sie sich doch mal zu einem gemeinsamen Spaziergang statt zum „Sitzen in der Kantine“.
  • Kleine Gymnastikübungen zwischendurch beugen bspw. Verspannungen vor. Tipps gibt es auf der ifaa-Website  https://www.arbeitswissenschaft.net/ifaa-aktivpause
  • Möglichst die Treppen anstelle des Aufzugs oder der Rolltreppe nutzen, um z. B. Rückenschmerzen vorzubeugen
  • Wer mit der Straßenbahn zur Arbeit fährt, kann eine Station eher aussteigen und ein Stück laufen
  • In der Bahn auf den Sitzplatz verzichten und stehen stärkt die Muskulatur, da die Fahrbewegungen ausgeglichen werden müssen
  • Wenn möglich, mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren
  • Auch nach Feierabend für ausreichend Bewegung sorgen (z. B. Fitnessstudio, joggen oder walken)

Wie Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützen können:

  • aktive Pausen anbieten (z. B. Rückenschule, Walking- oder Laufgruppen)
  • auf Präventionskursangebote der gesetzlichen Krankenkassen hinweisen
  • aufklären im Rahmen unternehmensinterner Gesundheitstage
  • ggf. Kooperation mit einem Fitnessstudio

Von den betrieblichen Maßnahmen profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch das Unternehmen, da ausreichend Bewegung zum Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten beiträgt. Durch Sport können auch das Risiko des Entstehens psychischer Erkrankungen gesenkt sowie Konzentrationsfähigkeit und Kreativität erhöht werden.

*https://www.dak.de/dak/bundesthemen/gute-vorsaetze-2020-2201188.html

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Molketin unter c.molketin(at)ifaa-mail.de /0211 542263-26. Gerne vermitteln wir auch Interviews mit unseren Experten.

 

 

Christine Molketin M.A.

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49 211 542263-26
Telefax: +49 211 542263-37