7. Gilt die 11-Stunden-Pausen-Regel auch für den Weihnachtsmann?

Wenn der Weihnachtsmann nicht AT wäre, dann dürfte er an Heiligabend seine Arbeitszeit auf bis zu zehn Stunden verlängern, wenn er innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschreitet. Dann sollte er nach Beendigung seiner Arbeit am Heiligabend eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben. Diese kann er unter bestimmten Umständen um bis zu eine Stunde verkürzen, wenn er jede Verkürzung der Ruhezeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf mindestens zwölf Stunden ausgleicht. Er kann aber aufgrund eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung abweichend von § 5 Abs. 1 des Arbeitszeitgesetzes seine Ruhezeit um bis zu zwei Stunden kürzen, wenn die Art der Arbeit dies erfordert und die Kürzung der Ruhezeit innerhalb eines festzulegenden Ausgleichszeitraums ausgeglichen wird.

Wer in seinem Betrieb die Bedarfe seines Unternehmens mit denen seiner Beschäftigten in Einklang bringen möchte, schaut einfach mal in diese Broschüre des ifaa:
Bedarfsgerechte Arbeitszeitsysteme in der Praxis