ifaa-Studie: Zusatzleistungen – 74 Prozent der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie zahlen Weihnachtsgeld

Weihnachtszeit – Zeit in den Unternehmen Kollegen und Mitarbeitern für die Leistung des vergangenen Jahres Danke zu sagen. Zum Standard gehört in den meisten Unternehmen die Weihnachtsfeier. „Darüber hinaus zeigt die aktuelle ifaa-Studie, dass drei Viertel aller Unternehmen sich auch finanziell, beispielsweise durch die Zahlung eines 13. Gehalts, erkenntlich zeigen“, so Amelia Koczy, wissenschaftliche Expertin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Die jährliche betriebliche Weihnachtsfeier erfreut sich in den Unternehmen großer Beliebtheit. So zeigt die ifaa-Anreiz- und Vergütungsstudie, dass dieses Event mit einer Teilnahmequote von 77 Prozent besser besucht ist, als andere Mitarbeiterveranstaltungen, wie beispielsweise Betriebsfeste oder -ausflüge.

Doch es geht nicht nur um das Feiern – auch in finanzieller Hinsicht erhalten viele Beschäftigte anlässlich des Weihnachtsfestes eine zusätzliche Leistung: rund 74 % der teilnehmenden Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie gaben an, ihren Beschäftigen ohne Führungsverantwortung ein 13. Monatsentgelt bzw. eine betriebliche Sonderzahlung (z. B. Weihnachtsgeld) zu zahlen. Hierunter fallen sowohl tariflich vereinbarte Leistungen als auch freiwillige Gratifikationen nicht tarifgebundener Unternehmen. Die 26 Prozent, die keine Sonderleistungen zu Weihnachten zahlen, gehören zu den nicht tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie.

Auch werden nicht monetäre Sachgeschenke oder Gutscheine vergeben, wenn auch nicht ganz so häufig. Rund 29 % der Unternehmen gaben an, Sachprämien oder Geschenke zu betrieblichen oder gesellschaftlichen Anlässen, wie beispielsweise Weihnachten, zu verschenken.

Die Studie ist kostenlos auf der Website des ifaa erhältlich: https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/Dokumente/Praxis-Broschueren_des_ifaa/Studie_Anreiz-_und_Vergu__tungssysteme_web.pdf

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christine Molketin (c.molketin[AT]ifaa-mail[DOT]de / 0211 542263-26). Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserer Expertin.

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