ifaa-Studie zeigt: Unternehmen setzen auch bei der Vergütung auf Vorsorge

Erste Auswertungen der aktuell laufenden Anreiz- und Vergütungsstudie M+E 2017 durch das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa) bestätigen den Stellenwert gesundheitlicher Vorsorge- und Beratungsleistungen. Dabei findet sich der Gedanke, präventiv auf die Gesundheit der Beschäftigten einzuwirken, zunehmend auch in den Vergütungssystemen der Unternehmen wieder. „Impfungen, medizinische Betreuung oder die Rückenschule, gehören für knapp die Hälfte aller Unternehmen zum Angebot im Rahmen der Vergütung,“ erläutert Amelia Koczy, wissenschaftliche Expertin des ifaa.

 „Erste vorläufige Auswertungen der bislang rund 230 Teilnehmer zeigen, dass die Gesundheitsförderung auch im Bereich der Vergütung eine Rolle spielt. Die Ergebnisse spiegeln das steigende Gesundheitsbewusstsein unserer Gesellschaft wieder“, erklärt Koczy weiter. Neben der Stärkung des Gesundheitsbewusstseins der Beschäftigten, eröffnet das Gewähren von zusätzlichen Vorsorge- und Beratungsleistungen für Unternehmen die Chance, ihre Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen und den sich ändernden Bedürfnissen der kommenden Arbeitnehmergeneration zu begegnen.

Die Onlinebefragung zu diesem Thema wird aufgrund der wachsenden Bedeutung von freiwilligen, nicht monetären Zusatzleistungen durchgeführt. Ziel der Umfrage ist die Erhebung eines »Status quo« über die Verbreitung von Zusatzleistungen in der Metall- und Elektroindustrie.

Unternehmen können sich noch bis Ende August an der Befragung beteiligen. Ende August beteiligen. Die Auswertung erfolgt im Herbst dieses Jahres und bietet Unternehmen einen Vergleich zu anderen Unternehmen innerhalb ihrer Branche.

Link zur Umfrage: www.arbeitswissenschaft.net/Zusatzleistungen

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