Expertise des ifaa international gefragt: Das Institut diskutiert Studienergebnisse zu den Chancen der Digitalisierung für das Produktivitätsmanagement auf der International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics in Orlando

„Die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen für das Produktivitätsmanagement – und damit für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen“ erklärt Dr. Tim Jeske, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft. Im Rahmen der internationalen Konferenz „Applied Human Factors and Ergonomics“ in Orlando stellt er am 25. Juli die Ergebnisse einer ifaa-Studie* vor, die dies belegt.

„Die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen für das Produktivitätsmanagement – und damit für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen“ erklärt Dr. Tim Jeske, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft. Im Rahmen der internationalen Konferenz „Applied Human Factors and Ergonomics“ in Orlando stellt er am 25. Juli die Ergebnisse einer ifaa-Studie* vor, die dies belegt.

Dr. Jeske wird den derzeitigen Stand des Produktivitätsmanagements anhand von Ergebnissen einer deutschlandweiten Befragungsstudie des ifaa erläutern. Darin wird deutlich, dass „die Digitalisierung vor allem die Verfügbarkeit von Informationen und deren Nutzung unterstützt und so zu großen Erwartungen an die Entwicklung der Produktivität in den nächsten Jahren führt“ so Dr. Jeske.

Dabei beeinflusst das Produktivitätsmanagement die Gestaltung von Arbeit und wirkt sich dementsprechend auch auf Beschäftigte aus. „Beispielsweise geht die Anzahl meldepflichtiger Unfälle sowie unfallbedingter Ausfallstunden bei über 85% der Befragten weiter zurück. Zudem gab die Mehrheit der Befragten an, dass Motivation und Zufriedenheit der Beschäftigten durch das Produktivitätsmanagement steigen“, erklärt Dr. Jeske. Die zunehmende Digitalisierung und der damit verbundene Wandel zur Industrie 4.0 lässt hier eine weiter positive Entwicklung erwarten.

Das ifaa organisiert auf der Konferenz eine eigene Session zum Thema „Management of Productivity in Smart Manufacturing/Industry 4.0“, in der die eigenen Beiträge und die weiterer internationaler Experten diskutiert werden können. In diesem Rahmen wird Dr. Jeske auch auf die Bedarfe der Unternehmen zur Unterstützung der Digitalisierung sowie die deutsche Normungsroadmap Industrie 4.0 und das Referenzarchitekturmodell zur Gestaltung der Industrie 4.0 (RAMI 4.0) eingehen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christine Molketin (c.molketin[AT]ifaa-mail[DOT]de / 0211 542263-26). Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserem Experten.

*https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/ifaa-Studie_Produktivitaetsmanagement_2017.pdf

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