Aufgabenbezogene Verdienststatistik

Was bezahlt die Metall- und Elektroindustrie?

Rund 1 000 Betriebe der M+E-Industrie …

… nehmen jedes Jahr an der aufgabenbezogenen Verdienststatistik teil, die von den M+E-Verbänden mit Unterstützung des ifaa angeboten wird.

Warum teilnehmen?

Basis der Verdiensterhebung stellen branchenspezifisch beschriebene Arbeitsaufgaben dar. Anders als bei vielen anderen Anbietern, werden keine reinen Berufsbezeichnungen, Ausbildungs-/Studiengänge (z. B. „Ingenieur“) oder Entgeltgruppen miteinander verglichen, sondern konkret beschriebene Aufgaben mit eindeutigem Anforderungsniveau und Aufgabeninhalt.

Die Meldungen erfolgen über die Personalabteilungen der Unternehmen, wodurch die Daten weitaus valider sind als z. B. Selbstauskünfte von Privatpersonen über Onlineportale. Es werden zeitnahe, aktuelle Echtdaten zurückgemeldet und ausgewertet. Die Ergebnisse beinhalten Echtdaten und keine Hochrechnungen.

Individuelle Unterstützung bei dem Eintragen und Nutzen der Daten erhalten die Unternehmen von dem jeweiligen Arbeitgeberverband in ihrer Region.

Auswertung und Nutzen

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten branchenbezogene und betriebsspezifische Auswertungen, in denen die eigenen aufgabenbezogenen Entgelte mit den Gesamtergebnissen verglichen werden können. Die Darstellungen nach Branchen und Betriebsgrößen sowie die Entwicklungen der Verdienste über die Jahre ermöglichen einen differenzierten Vergleich. Verbandsspezifische Auswertungen in den Bundesländern erweitern das Spektrum für die Unternehmen.

  • Aufgaben in der M+E-Industrie

    Kern der Erhebung ist die Erfassung tatsächlicher Jahresverdienste, die Beschäftigte für die Ausübung von 61 typischen Arbeitsaufgaben jeweils im Vorjahr erhalten haben. Regionenspezifisch werden weitere Aufgaben erhoben.

  • Detaillierte Beschreibung

    Die Arbeitsaufgaben sind mit ihren Tätigkeiten und Teilaufgaben eindeutig beschrieben. Die Orientierung erfolgt nicht an der Eingruppierung, an Berufsbezeichnungen oder an groben Beschreibungen wie „Ingenieur“ etc.

  • Individuelle Auswertung

    Die teilnehmenden Unternehmen bekommen eine unternehmensspezifische Auswertung im Vergleich zu ihrer Region. Außer dem Aufwand für die Teilnahme, fallen für die Unternehmen, die Mitglied im Arbeitgeberverband sind, keine Kosten an. Die Auswertung erfolgt vor dem Hintergrund der Betriebsgröße sowie der Branche.

  • Valide Datenbasis

    Bundesweit nehmen jährlich ca. 1 000 Unternehmen mit insgesamt rund 300 000 Beschäftigten teil. Diese Daten werden gesondert nach Bund und Region ausgewertet. Durch die bereits langjährige Durchführung können Unternehmen zudem bei regelmäßiger Teilnahme eine langfristige Entwicklung ihrer Entgelte betrachten.

  • „Der Entgeltbenchmark des Arbeitgeberverbandes liefert uns verlässliche Daten für ein wirkungsvolles Controlling unserer Entgelt- und Beschäftigungsstrukturen – und dies sogar kostenfrei. Die Erkenntnisse daraus sind für den Erhalt und den Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit von großer Bedeutung.“

    Thomas Merfeld, Vice President Human Resources bei der FAYAT BOMAG GmbH & Co. Unternehmensführungs KG
  • „Aktuelle, zuverlässige Marktbenchmarks sind für die Positionierung unserer Vergütung unverzichtbar. Das Entgeltbarometer nutzen wir dabei regelmäßig. Es liefert uns genaue Informationen, wie wir im Branchenumfeld aufgestellt sind und gibt auch Hinweise zur angemessenen Vergütung unterschiedlicher Tätigkeitsbereiche.“

    Guido Sauerborn, HR Manager Compensation & Benefits bei der Drägerwerk AG & Co. KGaA
  • „Die Vergütungserhebungen der Verbände liefern wichtige strategische Impulse zur Wettbewerbsfähigkeit sowohl im Hinblick auf die Attraktivität als Arbeitgeber als auch unter dem Gesichtspunkt der Personalkosten.“

    Pascal Westerbeck, Senior Manager Compensation & Benefits bei der ZF Friedrichshafen AG
  • „Was kostet Arbeit? Mit der aufgabenbezogenen Verdienststatistik des ifaa ermöglichen wir unseren Mitgliedern einen schnellen Blick auf die Verdienste in der M+E-Industrie.“

    Dr. Mikko Börkircher, Verbandsingenieur bei MetallNRW
  • „Benchmarking und Statistiken sind unerlässlich zur Orientierung und für zielgerichtete unternehmerische Entscheidungen.“

    Andreas Feggeler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Verbandsspezifisches Angebot und Ansprechpartner

Auf Wunsch der Arbeitgeberverbände wurden regionalspezifische Varianten der Erhebung, Auswertung und Ergebnisdarstellung durch das ifaa in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut. Unterschiede liegen in der Art der Datenerhebung, dem Umfang des Arbeitsaufgaben-Kataloges bzw. zusätzlicher Angaben sowie Form und Umfang der Auswertungen. Ungeachtet dessen aber werden verbandsübergreifend von einem durch das ifaa koordinierten Arbeitskreis Standards definiert und eingehalten, sodass die Vergleichbarkeit der umfangreichen und aussagekräftigen Erkenntnisse auch über Bundesländergrenzen hinweg gesichert ist.

ifaa-Ansprechpartner

Dipl.-Ing.
Andreas Feggeler

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 211 542263-23
Telefax: +49 211 542263-37

Amelia Koczy M. Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 211 542263-12
Telefax: +49 211 542263-37