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Business Continuity Management (BCM)

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Business Continuity Management (BCM) ist ein junges Managementfeld. BCM beschreibt die aktive Planung, Steuerung und Sicherung des langfristigen Fortbestandes und Erfolges eines Unternehmens durch die Realisierung organisationaler Resilienz gegen geschäftsschädliche Ereignisse. Geschäftsschädliche Ereignisse können technischer, ökologischer, ökonomischer oder sozialer Natur sein, z. B. Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen, gesellschaftliche Unruhen, Epidemien etc. Um den Fortbestand und Erfolg des Unternehmens in solchen Situationen nachhaltig zu sichern, setzt sich BCM das Ziel der Erhaltung der operativen Betriebstätigkeit. Damit der überlebenswichtige Unternehmenskern robust und widerstandsfähig gegenüber negativen Ereignissen ist, soll durch das Vermeiden, Reduzieren und Behebung von Schäden organisationale Resilienz realisiert werden.

BCM kann als Teil eines ganzheitlichen, nachhaltigen Produktivitätsmanagements angesehen werden. Durch BCM wird die Unternehmensproduktivität stabilisiert und trotz auftretender Störgrößen langfristig und damit nachhaltig gesichert. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil Konjunkturzyklen, Krisen und ein Wandel des technischen, wirtschaftlichen und sozialen Umfeldes immer wieder auftreten und stabile Phasen nur noch von zunehmend begrenzter Dauer sind. BCM kann in diesem Umfeld den Unternehmen Sicherheit, Stabilität, Orientierung und damit Widerstandsfähigkeit geben. Die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass dies in Zukunft für Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird.

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Dipl.-Wirt.Ing.
Olaf Eisele

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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